Die Produktivitätssteigerungen durch den Speedcold-Prozess kommen zustande, weil die Lorch-Technik in allen Prozessabschnitten nur genau so viel Energie in den Schweißprozess einbringt, wie für ein optimales Schweißergebnis gerade benötigt wird. Während ein Standard-Kurzlichtbogen bei Stahl und CrNi-Edelstahl schon beim Schweißen von 1 mm Blechen an seine Grenzen kommt, sind mit dem Speedcold auch Blechstärken von 0,5 mm einfach realisierbar.

ANZEIGE

Die Speedcold-Regelung steuert den Prozessablauf so exakt, dass in Millisekunden auf Veränderungen im Lichtbogen reagiert wird. Das Ergebnis ist ein extrem stabiler Lichtbogen, eine ausgezeichnete Schweißbadkontrolle und ein um bis zu 25 % niedrigerer Wärmeeintrag ins Werkstück als beim herkömmlichen MIG-MAG-Schweißen.

Gerade bei CrNi-Stahl, der über eine geringere Wärmeleitfähigkeit verfügt und stärker zum Verzug neigt, ist der reduzierte Energieeintrag des Speedcold ein erheblicher Praxisvorteil. Da der Speedcold dabei auch noch sehr spritzerarm zu Werke geht, wirkt sich – neben dem direkten Geschwindigkeitsvorteil beim Schweißen – zusätzlich auch der deutlich verminderte Aufwand bei Vor- und Nacharbeiten produktivitätssteigernd aus. Durch den neuen Prozess wird das Dünnblech-Schweißen von Stumpf-, Überlapp- und Ecknähten in seiner Wirtschaftlichkeit deutlich verbessert.

ANZEIGE

Erhältlich ist der Speedcold-Prozess für alle Lorch-Anlagen der P-Synergic, S- und S-Speedpulse-Serie.