Drei Fragen Gregor Bischkopf

»Unsere Besucher werden in jedem Fall profitieren«

Der Deutschland-Repräsentant von Canon Communications, Gregor Bischkopf, äußert sich exklusiv in bbr zu den neuen »International Stamping-Days«, die vom 5. bis 6. Mai 2009 erstmals in Karlsruhe stattfinden werden.

23. September 2008

bbr: Herr Bischkopf, der Zusatz »International« deutet ja eine neue Ausrichtung der Stamping-Days an. Was wird in Karlsruhe nun anders sein als in Pforzheim?

Gregor Bischkopf: Der nun von den Stamping-Days geführte Zusatz »International« soll deutlich zum Ausdruck bringen, dass für die Veranstaltung eine neue Ära anbricht und wir die Messe zukünftig auf ein internationaleres Niveau bringen werden.

International heißt in diesem Zusammenhang, dass zukünftig der Fokus nicht mehr nur auf Ausstellern einer Region liegt, wie dies bei der Messe in Pforzheim verstärkt der Fall war, sondern Aussteller aus ganz Deutschland, Frankreich, Italien und allen anderen europäischen und internationalen Ländern hier auf den International Stamping-Days eine Plattform finden. Besonders gilt es in diesem Zusammenhang aber darauf hinzuweisen, dass die Besucher der International Stamping-Days auch weiterhin einen hohen Qualitätsanspruch haben werden und somit Anbieter aus Niedriglohnländern nur in geringer Zahl den Weg nach Karlsruhe suchen und finden werden.

Die Planungen laufen ja bereits auf Hochtouren. Wie viele Aussteller erwarten Sie für die International Stamping-Days, die ja 2009 ihr Debüt in Karlsruhe feiern werden, und wo können Sie bereits zu diesem frühen Zeitpunkt Länderschwerpunkte bei den Ausstellern festmachen?

Wir gehen von 150 Ausstellern aus (Stand Juli 2008). Was die Ausstellerzahlen angeht, so sind wir immer erst einmal ein wenig zurückhaltend, wenn man als Organisator eine Messe übernimmt. Aber nachdem wir jetzt seit guten zwei Monaten die Messe aktiv vermarkten, haben wir mehrere Dutzend Anmeldungen und Reservierungen vorliegen, sodass wir davon überzeugt sind, unser Ziel zu erreichen. Die Mehrheit der Aussteller kommt bisher aus Deutschland, aber auch Aussteller aus Frankreich und Italien haben sich angemeldet, da diese eine stärkere Rolle im deutschen Markt einnehmen möchten.

Zeitgleich mit den International Stamping-Days finden ja Ihre Messen Surfacts und InterPart statt. Wie können denn die Fachbesucher von diesem Messetriumvirat profitieren?

Die weltweite Strategie von Canon ist es, Messen mit Synergien zeitgleich an einem Ort durchzuführen, sofern dieses möglich ist und Sinn macht. InterPart als Zuliefermesse für die Automobil- und Maschinenbauindustrie sowie die Surfacts als süddeutsche Messe für Oberflächentechnik bieten solche Synergien. Dies hat für die Besucher den Charme, mit einem Messebesuch direkt mehrere Probleme lösen zu können, beziehungsweise auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen und Denkanstöße zu bekommen. Für die Aussteller wiederum kann eine solche Parallelveranstaltung ebenso bedeuten, in Märkte und Industrien zu gelangen, die bis dato noch nicht auf der Auftragsliste standen. Bei Canon-Messen ist es grundsätzlich so, dass wir von Besuchern, die sich auf unseren Webseiten vorregistrieren oder ein Einladungsschreiben von den Ausstellern oder uns vorlegen, keinen Eintritt verlangen. Lediglich von Besuchern ohne Vorregistrierung oder Einladung erheben wir eine Eintrittsgebühr. Wir sehen unsere Aufgabe im Besuchermanagement, für das uns die Aussteller bezahlen. Somit sind wir immer daran interessiert, die Barrieren für einen Messebesuch so gering wie möglich zu halten. Selbstverständlich beinhaltet dies, dass ein Ticket den Zugang zur Halle mit allen Messen berechtigt.

Es fragte: Erik Schäfer

Erschienen in Ausgabe: 09/2008