Drehherdofen zum Warmumformen

Drehherdofen

Mit einem Drehherdofen bietet Schuler, Göppingen, eine neue Lösung für das Warmumformen an. Unter dem runden Ofen mit einem Durchmesser von etwa 12m hat ...

09. März 2009
Bild 1: Drehherdofen zum Warmumformen
Bild 1: Drehherdofen zum Warmumformen

Mit einem Drehherdofen bietet Schuler, Göppingen, eine neue Lösung für das Warmumformen an. Unter dem runden Ofen mit einem Durchmesser von etwa 12m hat die dazugehörige Automation mit Roboter sowie Be- und Entladeeinheit Platz. Die Beladeeinheit hängt die Platinen in das Gehänge des Ofens ein. Danach werden sie je nach Dicke drei bis vier Minuten durch den Ofen transportiert. Anschließend entnimmt die Entladeeinheit die erwärmte Platine wieder. Nach dem optischen Zentrieren legt der Beladeroboter die heißen Metallplatinen mit speziellen Greifern in die Warmumformpresse ein. Damit wird vermieden, dass die Beschichtung der Platinen wie beim Rollenherdofen an den Rollen anhaftet und der Ofen ausfällt. Mit dem Drehherdofen können Ausbringungen von bis zu zehn Platinen pro Minute erreicht werden. Das exakte und synchrone Steuern des Be- und Entladevorgangs sorgt dafür, dass nur wenig Wärme entweicht. Der Drehherdofen benötigt zudem wegen seiner kompakten Bauweise weniger Raum im Produktionsbereich als ein Rollenherdofen. Mit den Rollen fehlt zudem ein Bauteil, das aufgrund seines Verschleißes Ausfallzeiten und Wartungskosten verursachen kann. Außerdem lässt sich die Ausbringung des Basisofens laut Schuler durch modulare Ausbaustufen bis um das Dreifache steigern.