Dipl.-Ing. Martin Weinzierl

Forum

Zur Motivation: Ich habe mich in meiner Zeit am Fraunhofer IPT in Aachen jenseits der Optik mit Präzisionszerspanung und Fertigungsgenauigkeiten im Nanobereich beschäftigt.

15. September 2011

Aufgaben: Strategie, Roadmapping für Kunden, Initiieren von Projekten, Ausbau der Geschäftsfelder: Medizintechnik; Maschinenbau (inklusive Condition Monitoring); Green MST (Beispiel: höhere Energieeffizienz durch Mikrosysteme und Nanotechnologie); neue Materialien.

Zukunftschancen: Der klassische Weg der Mikrosystemtechnik ist ein Top-down-Ansatz, also das Verkleinern etablierter Technik. Eine Strategie, die sich vor allem durch chemische Prozesse realisieren lässt, ist der Bottom-up-Ansatz: das Erzeugen neuer, besserer Materialien. Nanopartikel eignen sich auch zum Markieren von Blechen zum Schutz gegen Produktpiraterie (Kennzeichen wird unter UV-Licht sichtbar) oder – Stichwort ›Energy Harvesting‹ – zum Gewinnen von Energie per Thermoelektrik.

Zur Hilfestellung durch das IVAM: Unsere internationale Interessensgemeinschaft ist eine gesunde Mischung von 300 Unternehmen und Instituten aus den Bereichen Mikro- und Nanotechnik sowie neue Materialien, wobei die Industrie klar dominiert. Interessenten sollten uns ansprechen. Wir stellen dann über das Netz den Kontakt her zu dem Mitglied, das auf dem Anwendungsgebiet über die besten Kompetenzen verfügt und das – momentan sehr wichtig – auch aktuell über die nötige Zeit und Manpower verfügt. Wir können das gesamte Portfolio anbieten – von der universitären Grundlagenforschung bis zur anwenderorientierten Projektarbeit.

Dipl.-Ing. Martin Weinzierl, Projektmanager für Research beim IVAM Microtechnology Network, Dortmund

Erschienen in Ausgabe: 01/2011