Die ganze Welt des Werkzeug- und Formenbaus

Die Moulding Expo gibt vom 21. bis 24. Mai einen umfassenden Überblick über den Werkzeug-, Modell- und Formenbaus sowie seiner Zulieferer. Das breite Spektrum an internationalen Ausstellern macht die Messe zum wichtigsten Treffen der Branche.

14. Mai 2019
Die ganze Welt des Werkzeug- und Formenbaus
Zukunftsforum (Bild: wortundform)

»Unsere Branche ist von Innovationen getrieben. Alles dreht sich um die Herstellung der Produktionsmittel für Artikel unserer Welt – vom Leichtbaubauteil für die Automobilindustrie über Elektronikgeräte bis zu medizinischen Anwendungen«, erklärt Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer des VDWF. Die Ganzheitlichkeit des Ausstellerspektrums auf der Moulding Expo sei der Erfolgsfaktor für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau.

Der Verband möchte mit 70 Mitausstellern auf rund 1.100 Quadratmetern in Halle 7 dazu beitragen, die Faszination der Branche erlebbar zu machen. »Wer seine Prozesse effizienter machen will, der findet mit der Messe die ideale Plattform in Europa, um sich inspirieren zu lassen oder um sich einfach für seine nächsten Produktionsschritte Sicherheit zu verschaffen«, erklärt Dürrwächter.

Eine Messe für alle Sparten der Branche

Die Messe dient auch als Marktplatz, auf dem Peripherie-Anbieter und Anwender zueinanderfinden. »Maschinenhersteller präsentieren sich auf der Moulding Expo in erster Linie, weil sie hier die Kunden treffen, die Metall am genauesten und anspruchsvollsten verarbeiten«, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW. Er vertritt etwa 120 Mitgliedsunternehmen aus der Werkzeugmaschinenindustrie, einem Bereich im Maschinenbau, der zu den fünf größten in Deutschland zählt. Laut VDW sorgen Werkzeug-, Modell- und Formenbauer bei den Maschinenherstellern für ein Umsatzvolumen, das gleichauf mit der Luft- und Raumfahrt sowie der wachstumsstarken Medizintechnik liegt.

Und die Branche stellt sich laufend den immer neuen technologischen Herausforderungen. »Die Erwartungen der Endkunden steigen ständig«, sagt Schäfer. »Premium-Konsumprodukte wie Smartphones, Tablets oder Hausgeräte demonstrieren am Markt, dass immer höhere Qualitätsansprüche an Design und Ästhetik erfüllt werden können.« Das ›Look and Feel‹ von Oberflächen, minimale oder verdeckte Montagespalte und immer neue Ideen zur Bauteilgestaltung fordere Maschinenhersteller und Anwender stets aufs Neue heraus.

Die steigenden Anforderungen bei der Metallbe- und -verarbeitung unterstreicht auch Markus Heseding, Geschäftsführer des Fachverbands Präzisionswerkzeuge im VDMA. Der Verband, in dem sich unter anderem Hersteller von Stanz- und Umformwerkzeugen, Formen, Vorrichtungen und Normalien zusammengeschlossen haben, präsentiert sich mit seinem Stand in Halle 9. »Wir zeigen den Fachbesuchern, welchen zentralen Beitrag innovative Zerspanwerkzeuge, Spannzeuge und Normalien für einen wettbewerbsfähigen Werkzeugbau leisten«, erklärt Heseding, der sich sicher ist: «Auf dieser Netzwerkmesse werden die Zulieferer Teil der Branche. Das Messe-Konzept stellt zwar den Werkzeug-, Modell- und Formenbau in den Mittelpunkt, positioniert aber um ihn herum auch die für die geforderte Präzision notwendigen Produktionsmittel – von der Software über die Messtechnik bis hin zur Werkzeugmaschine.«

Die Messe sei laut Heseding daher wichtig, um den Überblick der neuen Entwicklungen und Tendenzen in diesem Hightech-Metier zu gewinnen. »Die Aussteller und Besucher kommen aus ganz Europa und darüber hinaus.« Der Werkzeugbau-Weltverband ISTMA als Global Partner zeige hier die internationale Relevanz der Moulding Expo. Sie trete an, um technische Trends und Entwicklungen der faszinierenden Branche deutlich zu machen.

www.moulding-expo.de