„Durch zahlreiche Modernisierungen ist unsere Feuerbeschichtungsanlage stets auf dem neuesten Stand geblieben. Technisch erfüllt sie daher die speziellen Anforderungen unserer Kunden“, betont Markus Kovac, der als Teamkoordinator in Bochum unter anderem für diese Anlage verantwortlich ist. Das führt auch dazu, dass die FBA 7 gut ausgelastet ist.

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Feuerverzinkten Bandstahl

Eine Feuerbeschichtungsanlage produziert feuerverzinkten Bandstahl in verschiedenen Abmessungen. Als „Feuerverzinken“ wird der kontinuierliche Prozess bezeichnet, bei dem aufgewickeltes Stahlband aneinandergeschweißt, im Durchlaufverfahren geglüht und als Endlosband durch einen Behälter mit flüssiger Zinkschmelze gezogen und danach gekühlt wird.

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Durch weitere Fertigungsschritte wird das Stahlband kundenfertig erzeugt und kann nach dem Aufwickeln direkt verpackt und versandt werden. Die Anlage ist so hoch, weil das flüssige Zink nach dem Tauchbad gekühlt werden muss und das Band in dem hohen Turm senkrecht nach oben gezogen und dabei mit Gebläsen soweit gekühlt wird, dass der Zink hart ist. Verwendet werden die korrosionsgeschützten Bleche zum Beispiel in Rohren, Hausgeräten oder im Automobilbau in crashrelevanten Teilen.

Das Aggregat in Bochum ist 1992 in Betrieb gegangen und war damals die erste Feuerbeschichtungsanlage von Krupp. Heute hat die Stahlsparte von Thyssenkrupp insgesamt neun solcher Fertigungslinien. An der FBA 7 in Bochum arbeiten etwa 80 Personen. Insgesamt sind an diesem Standort gut 2.000 Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 150 Auszubildende.