Dicke Bleche schweißen – ganz ohne Helium

Die Westfalen AG präsentiert sich auf der Euroblech auf seinem Stand (Halle 13, Stand F 11) mit empfehlenswerten Gase für den Einsatz beim Schweißen und Schneiden. Die Besucher können sich zudem umfassend über alle Fragen rund um die unsichtbaren Helfer informieren – von der Autogen- bis hin zur Lasertechnik.

05. September 2012

Highlight sind praktische Vorführungen mit dem von der Westfalen AG entwickelten Gasgemisch Argonox. Das neue Schutzgas zum WIG- und MIG-Schweißen von Aluminiumwerkstoffen besteht aus Argon und exakt dosierten Beimischungen von Stickstoff und Stickstoffmonoxid. Argonox bietet den Anwendern zahlreiche Vorteile: Gegenüber reinem Argon bewirkt es eine bessere Durchschweißung dickwandiger Bauteile und eine bis zu 20 Prozent höhere Einbrandtiefe. Durch die Fokussierung des Lichtbogens benötigt der Schweißprozess deutlich weniger Wärmezufuhr, was die Stromkosten reduziert. Da Argonox ohne Helium auskommt, ist das Schutzgas eine kostengünstige Alternative zu Argon-Helium-Gemischen.

Die Messebesucher erwartet ferner eine komplette Versorgungsanlage für Laserschneidgase – mit großem Tank und Datenfernübertragung. Ebenfalls zu sehen: eine Versorgung für Lasergase zum Betreiben eines CO2-Lasers mit Alarmüberwachung. Vor Ort können sich die Anwender zu verschiedensten Möglichkeiten einer sicheren Laserversorgung beraten lassen. Die Gaseprofis der Westfalen AG klären außerdem über passgenaue Resonator-, Laserschneid- und Laserschweißgase auf und stellen hilfreiches Informationsmaterial für Zukunftsentscheidungen in diesem Arbeitsgebiet zur Verfügung.