Der stärkste Roboter der Welt

Kuka präsentiert eine neue Roboter-Dimension

01. Juni 2007

Neue Herausforderungen braucht der Roboter. Der Kuka “titan“ nimmt es mit den ganz schweren Jungs auf. Mit 1000 Kilogramm Traglast und einer Reichweite von 3200 mm ist er der größte und stärkste 6-Achs-Industrieroboter weltweit. Für die Kuka Roboter GmbH bedeutet dies ein neuer Beweis ihrer Innovationskraft - und einen Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde. Denn der neue Roboter ließ sich im Rahmen eines Events von geladenen Besuchern 1.000 Kilo aufladen und bewies somit, dass er tatsächlich der Stärkste ist. Den Kunden eröffnet der „titan“ viele neue Einsatzmöglichkeiten für diese neue Automatisierungslösung überall dort wo es um Kraft, und Reichweite und Präzision geht. Kunden suchen nach Lösungen, nicht nach einzelnen Produkten. Sie wissen genau, was sie wollen - marktgerechte Lösungen nicht von der Stange, sondern exakt auf die Unternehmen angepasst. Mit dem Kuka „titan“ stellte sich die Entwicklungsmannschaft der KUKA Roboter GmbH dieser Herausforderung, Kraft, Geschwindigkeit, Reichweite und Präzision in einer hochtechnologischen Leistungsmaschine zu vereinen. Mit dieser einzigartigen Entwicklung - für die über ein Jahr geforscht, programmiert und geprobt wurde - reagierte der zu den weltweit führenden zählende Anbieter von Industrieroboter frühzeitig auf den Wunsch seiner Kunden. Sie verlangten nach einem neuen Robotertypen, der sich zum Heben schwerer, großer oder sperriger Bauteile eignet. Für die richtig schweren Dinge wurde der Kuka „titan“ entwickelt. Deswegen wird er seinen Platz beispielsweise in der Baustoff-, Automobil- oder Gießereiindustrie finden. Zum Beispiel kann er ganze Autokarosserien allein versetzen. Bislang bedurfte es dafür mindestens zweier Roboter, in der Regel aber aufwändige Sonderkinematiken für schwere Lasten. In der Baustoffindustrie kann er statt eines Krans, der ein Mehrfaches gegenüber dem „titan“ wiegt, Betontreppen-Segmente heben. Meterdicke Glasscheiben oder große Gussteile - alles kein Problem für den Meister der Traglast. Denn der ist stark und stabil und büßt dabei nichts an Präzision oder Genauigkeit ein. Über vier Meter hoch ist er im gestreckten Zustand. Daneben mutet sein Vorgänger, der KR 500, ebenfalls schon ein Kraftpaket, beinahe klein und zierlich an.