Der Jubiläumslaser

Der letzte Laser, der 2015 vom Hof des Laser-Spezialisten Rofin rollte, war ein echter Jubiläumslaser. Nach dem ersten Faserlaser im Jahr 2009 wurde jetzt der 1.000ste an den Ravensburger Maschinenbauer Arnold ausgeliefert: Rofin FL 010 C in der Compact-Version. Hier wurde der Laser zusammen mit einem neuen 3D-Laserbearbeitungszentrum verladen und an das Fraunhofer-Institut in Dresden versendet.

27. April 2016

Die Zusammenarbeit zwischen der Maschinenfabrik Arnold und Rofin besteht viele Jahre: „Wir haben schon immer Rofin-Laser eingesetzt und sind mit dem Gesamtpaket rundum zufrieden. Vom Markier- über C02- bis zum Faserlaser werden all unsere Kundenanforderungen abgedeckt. Die langjährige Partnerschaft hat auch persönlich gute Beziehungen beider Parteien geschaffen“, kommentiert Thomas Arnold, Geschäftsführer der Maschinenfabrik Arnold, die gute Zusammenarbeit.

Neues Forschungsprojekt

Am Dresdner IWS wird der Laser für ein Forschungsprojekt eingesetzt: Extrem dünne Drähte werden mit dem Laser additiv auftraggeschweißt und filigrane Strukturen auf eine Trommel aufgebracht, die anschließend mit dem Laser noch in ihrer Gestalt modifiziert werden. Die Strukturen werden später als Werkzeuge für Druckmaschinen verwendet.

„Wir freuen uns, den 1.000sten Faserlaser über Ravensburg nach Dresden geliefert zu haben. Mit beiden Standorten arbeiten wir seit Jahren partnerschaftlich zusammen“, so Lebrecht von Trotha, Vertriebsleiter bei Rofin. „Bereits vor einigen Jahren haben wir unsere komplette Produktion auf Lean-Production und den Materialfluss auf Kanban umgerüstet. Auch bei der kontinuierlich steigenden Zahl der Faserlaser können wir unsere bedarfsgerechten Lieferzeiten halten und auf Änderungen flexibel reagieren.“

Rofins Faserlaser sind Universalwerkzeuge, die sowohl zum Schweißen, Schneiden als auch zur Bearbeitung von Oberflächen eingesetzt werden können. Sie sind in Leistungen von 0,5 bis acht Kilowatt verfügbar.