Den kritischen Verbraucher im Fokus

Hohe Erwartungen haben die Verbraucher an alle, die mit der Erzeugung, Herstellung, Verarbeitung, dem Transport und der Vermarktung von Lebensmitteln zu tun haben.

07. Februar 2013

Die Ansprüche der Verbraucher an Lebensmittelverpackungen wurde im Rahmen der kürzlich in China abgehaltenen International Food Safety an Quality Conference and Expo diskutiert.

Unternehmen mit einem gut funktionierenden Lebensmittelschutz- und Sicherheitssystem, das mögliche Probleme sofort entdeckt, deren Tragweite minimiert und im Sinne des Verbraucherschutzes unverzüglich reagiert, können öffentliches Vertrauen erlangen und behaupten. Da jedoch nicht alle Unternehmen die nötigen Schritte unternehmen, die für ein fundiertes Konsumenten Vertrauen nötig sind, kann es im Krisenfall dazu kommen, dass nicht nur diese, sondern viele am Markt operierende Unternehmen betroffen sind, wenn es zu Verkaufsrückgängen, Markteinbrüchen, Vertrauensverlust kommt.

Den kritischen Verbraucher im Fokus hatte auch die HI-Europe-Konferenz (Health Ingredients, Nutrition and Wellness) in Frankfurt. U .a. wurde vom European Food Information Council (EUFIC) festgestellt, wie wichtig das Label „Frei von ...“ inzwischen geworden ist. Verbraucher setzen dieses immer häufiger mit Gesundheit gleich. Das Versprechen „frei von...“ ist quasi zum Synonym für gesunde Lebensmittel geworden.

Seit 2009 verfolgt die Non-Profit Organisation das Konsumentenverhalten in Bezug auf „frei von“-Auslobungen auf Produktetiketten - unabhängig davon, ob sich diese Auslobung auf allergene oder genveränderte Inhaltsstoffe, Zusatz- oder Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder mögliche Migrate aus Verpackungsmaterialien bezieht.

Wurde bereits 2009 ein steigender Trend in der Verbrauchermeinung hin zu „frei von“ festgestellt, der sich auch in 2010 fortsetzte, so konnte in 2011 klar festgestellt werden, dass die Verbraucher „frei von“ mit Konzepten wie „natürlich“, „frisch“, „qualitativ hochwertig“ assoziieren und verstärkt nach natürlichen, als sauber und sicher etikettierten Produkten fragen.

Verschließen ohne PVC

Was sich für viele bisher wie ein eher kleines Problem darstellte – PVC und Weichmacher in Dichtungsringen von Glaskonserven – kann sich bei näherer Betrachtung sehr wohl zu einem mit großer Tragweite entwickeln. Denn nicht nur die EU-Regelungen setzen hier klare Grenzen und Verbote, auch die Verantwortlichen vieler Verbraucherorganisationen und kritischen Medien haben zunehmend ein wachsames Auge auf alles, was sich womöglich als nicht gesundheitszuträglich erweisen könnte. Dazu zählen eben auch die möglichen Migrationen von nicht erwünschten Stoffen aus den Dichtungsringen von Metalldeckeln. Auch hier wird man zukünftig kritischen Verbrauchern begegnen.

Frei von Problemen ...

... dieser Art sind alle, die verantwortungsbewusst handeln, auf PVC in Metalldeckeln verzichten – beispielsweise durch die Wahl von Provalin als Dichtungsmaterial – und dem Verbraucher durch klare Kommunikation auf dem Deckel PVC-Freiheit signalisieren.

Mit Provalin können laut Anbieter alle Anforderungen bzgl. Füllgut, Abfüll- und Verschließprozessen – inkl. Heiß- wie Kaltabfüllung, Pasteurisation und Sterilisation –, Lagerung sowie Verschlussgrößen erfüllt, alle Arten von Füllgütern sicher über das gesamte MHD verpackt werden.