Das Patent

Mit der freundlichen Genehmigung der Felss GmbH bringt bbr exklusiv den zweiteiligen WirtschaftsKrimi »Das Patent«. Teil Zwei lesen Sie in unserer Dezemberausgabe. Text: Alexia Angelopoulou - Illustration: Jan Bazing

25. Oktober 2007

Fritz Binhack lehnte sich zurück und ließ den Bleistift zwischen zwei Fingern hin- und herfedern. Dann beugte er sich wieder über den Schreibtisch. »Zwei vor, eins zurück«, murmelte er. Da stand das Ergebnis, schwarz auf weiß. Jetzt kam es nur noch darauf an, die Idee in die Tat umzusetzen und zu beweisen, dass es funktionieren würde. Natürlich war es längst möglich, einem Stahlrohr für die Lenksäulen oder Antriebswellen von Autos eine Außenverzahnung zu verpassen. Aber nicht in dieser Präzision. Cha-Cha-Cha, zwei vor, eins zurück - in solch einem Takt musste das Werkzeug fahren. Nicht einfach innehalten, sondern noch einmal Luft holen, als hätte die Maschine Schluckauf. Die genaue Wegstrecke der Rückwärtsbewegung, die nötige Geschwindigkeit und die optimale Krafteinwirkung würde er bei unzähligen Versuchen schon noch herausfinden. Jetzt ging es erst mal ums Prinzip. Binhack legte seinen Bleistift parallel zum Papier mit den Zeichnungen und Formeln, die er notiert hatte. Es war nicht das erste Mal, dass er gerade dann, wenn sein Kopf sich mit nichts Bestimmtem beschäftigte, auf die Lösung eines Problems stieß. Gerade dann, wenn das Gehirn im Leerlauf entspannte, meistens in den ruhigen Abendstunden zu Hause oder während des Urlaubs. Seine Frau kannte den Gesichtsausdruck, der sich in solchen Momenten einstellte, die Augen, die glasig in die Ferne wanderten, den abwesenden Zug um den Mund. Jetzt aber gähnte Binhack ausgiebig. ­Tagwerk erledigt, dachte er sich und machte sich auf in Richtung Badezimmer.

Kapitel 2

Als Binhack am nächsten Morgen in seinem betagten Mer­cedes zur Firma fuhr, lag dichter Nebel über dem Tal. Im Frühjahr und im Herbst lag um diese Uhrzeit immer Nebel über Königsbach-Stein. Binhack gefiel das. Es hatte etwas Geheimnisvolles an sich, wenn nur die dunklen Baumwipfel aus den milchigen Schleiern herausragten. Die paar Kilometer von Bretten zur Firma legte er ohnehin wie im Schlaf zurück, die Fahrt ließ ihm Zeit zum Denken. Erst am Kreis­verkehr im Industriegebiet der Ortschaft Stein würde er richtig zu sich kommen, wenn das Verwaltungsgebäude und die Fabrikhallen vor ihm aufragten. Wenn er den Wagen abgestellt hatte und mit einem knappen »Grüß Gott« an Frau Fischer vom Empfang vorbei in seinem Büro angelangt war. Heute jedoch würde er gar nicht erst hoch gehen in den zweiten Stock. Vielmehr hastete er direkt zur Werkhalle 1, wo Hannes Schneider wie immer am frühen Morgen eine Tasse dampfenden Kaffees in den ölverschmierten Händen hielt und seine Morgenzigarette rauchte. Gemeinsam mit ihm wollte Binhack seine Überlegungen diskutieren. »Einer alleine ist noch keine Fabrik«, lautete der Leitspruch der Firma, den Gründer Otto Felss einst formuliert hatte und der damit so alt war wie das Unternehmen selbst. Binhack teilte diese Ansicht, selbst wenn er bisweilen gerne für sich alleine blieb, um zu experimentieren. Schneider beugte sich gespannt über die nächtlichen Skizzen und Aufzeichnungen. »Das wär doch was«, beschwor ihn Binhack ungeduldig. »Meinen Berechnungen nach müsste sich die Kraft auf diese Weise ziemlich reduzieren lassen, die Rohre würden nicht mehr so leicht verbiegen. Und das alles mit Hilfe der kleinen, aber feinen Besonderheit der Rückwärtsbewegung!« Binhack machte zwei kurze Cha-Cha-Schritte und rief Schneider zu: »Ich wette um eine Flasche besten Trollinger-Lemberger, dass es klappt!« Der schmunzelte in sich hinein. Binhack gewann seine Wetten oft, und stets war es sein geliebter Trollinger-Lemberger, der zum Einsatz kam. In der Firma nannten sie ihn deshalb TL - eigentlich das Kürzel für »Technischer Leiter«, der Binhack ja war, aber eben auch die Abkürzung für seinen Lieblingswein. »In Ordnung«, sagte Schneider und schlug mit seiner ölverschmierten Hand ein. Gemeinsam begannen sie, die Details von Binhacks Aufzeichnungen zu diskutieren und zu überlegen, wie die ersten praktischen Tests und Versuche ablaufen sollten. Nach kurzer Zeit konnten sie bereits das erste viel versprechende Werkstück präsentieren.

Kapitel 3

»Die Vorteile liegen auf der Hand«, ­beteuerte Binhack. Alle anderen können bisher nur spanabhebend arbeiten, oder sie müssen Rohre mit dicker Wandstärke nehmen. Wir nicht.« Christine Kienhöfer drehte das Alurohr zwischen den Fingern und schaute sich die Verzahnung noch mal genau an. Auf die Ideen ihres Technischen Leiters war Verlass, das wusste sie. Schon ihr Vater hatte große Stücke auf Binhack gehalten - der Konstrukteur und Tüftler war 1971 zu Felss gestoßen, zwei Jahre, nachdem Vater Kienhöfer das Unternehmen übernommen hatte. Sie konnte sich noch gut an den Firmenkauf erinnern. Felss stand kurz vor der Liquidation, sechs Angestellte waren übrig geblieben. »Du kannst dir das Ganze ja mal anschauen, empfehlen kann ich es allerdings nicht«, hatte der zuständige Bankdirektor, ein Freund ihres Vaters, damals gesagt. Abend für Abend saßen ihre Eltern von da an beisammen und schmiedeten Pläne. »Die Rundknetmaschinen, da können wir was draus machen«, hatte ihr Vater, selbst Ingenieur, zur Mutter gesagt. Von der Idee des Unternehmertums war Ursula Kienhöfer ohnehin begeistert gewesen. Schließlich hatten die beiden 60.000 Mark für das Unternehmen auf den Tisch gelegt und sich in die Arbeit gestürzt. Erneut strich Christine Kienhöfer mit dem Daumen über die saubere Verzahnung. »Machen Sie die nötigen Tests«, sagte sie zu Binhack. Die erste Rundknettransferanlage von Felss war auf ähnliche Weise entstanden. Damals hatte ihr Vater die Idee gehabt, und obwohl seine Überlegungen erst in den Anfängen lagen, versicherten die Kunden sofort: »Wenn ihr diese Maschine bauen könnt, kaufen wir sie.« Der Grundstein war gelegt. Jahre später entwickelte Felss Transferanlagen, auf denen neben Rundknetstationen auch andere Verfahren wie Drehen und Verzahnen zum Einsatz kamen. Die neue Entwicklung Binhacks könnte sich nahtlos einfügen und ein nächster, wichtiger Schritt sein, das wusste die Chefin. Nicht umsonst war das Unternehmen schon längst der Spezialist fürs Rundkneten - weil Ingenieurskunst, Erfinderreichtum und neue Ideen in Königsbach-Stein stets auf offene Ohren stießen.

Kapitel 4

Die Entscheidung, Binhack zu unterstützen, war goldrichtig gewesen. Sieben Jahre lag es nun zurück, dass Felss das Verfahren zum Patent angemeldet hatte. Was in dieser Zeit alles geschehen war! Christine Kienhöfer schaute aus dem Fenster auf die dicht bewaldeten Hügel rund um Königsbach-Stein und ließ die Gedanken schweifen. So manches hatte sie verändert, seit sie das Unternehmen nach dem Tod ihres Vaters übernommen hatte. Die neue Holdingstruktur hatte sich als Erfolg erwiesen, ebenso wie die Einführung moderner Managementinstrumente. Einer der Höhepunkte der vergangenen Jahre war die Akquisi­tion des Allgäuer Maschinenbauers Burger gewesen. Außerdem hatte das enorme Wachstum der Komponentenfertigung die Gründung und den Ausbau von Werken in Bretten und im amerikanischen Milwaukee nach sich gezogen. Ein weiteres Komponentenwerk in China war in Planung. Und schließlich Binhacks Erfindung: Sie hatte sich im Markt genauso durchgesetzt wie einst die Rundknettechnik und die Transferanlagen. »Rekursives Axialformen« hieß die Technologie heute. Mit einem Ruck setzte sich Christine Kienhöfer auf. Es gab noch genug zu tun, wenn sie abends pünktlich zum Konzert der Musikschule wollte. Gerade hatte sie die Hand nach dem Telefonhörer ausgestreckt, da klingelte der Apparat. Nicht die Nummer der Sekretärin, sondern ein Anruf aus dem Nachbarort. »Kienhöfer«, meldete sich die Chefin mit resoluter Stimme. Dann hörte sie sprachlos zu, runzelte die Stirn und zog sich einen Notizblock heran. Als ihr Gesprächspartner aufgelegt hatte, blieb sie regungslos sitzen, den Hörer in der Hand. Jetzt galt es, Ruhe zu bewahren.

Kapitel 5

»Er verlangt ein kostenloses Mitbenutzungsrecht«, sagte Christine Kienhöfer und konnte ihre Entrüstung nur schwer verbergen. Sie warf den Block mit ihren Notizen in hohem Bogen auf den Tisch und machte zwei kurze Schritte in Richtung Fenster, bevor sie sich auf dem Absatz umdrehte. »Er sagt, das Patent sei gar keines, das könne er beweisen. Irgendein Wissenschaftler hätte schon in den Achtzigern darüber geschrieben, ein Bökel oder Böker oder so.« Sie fixierte Winfried Richter mit scharfem Blick. »Der blufft doch! Wir haben alles überprüft, das Patent wurde ordnungsgemäß erteilt.« Der Felss-Geschäftsführer, nach dem unangenehmen Telefonat ihre erste Anlaufstelle, nahm die Brille von der Nase und rieb sich die Augen. Es war nicht das erste Mal, dass der Kontrahent zum Angriff blies, das wusste er. Die Chefin und er hatten schon oft darüber gesprochen; über das alte Mit- und Gegeneinander, über den bisweilen verbissenen Wettkampf, den es seit der Gründung beider Unternehmen vor 100 Jahren gegeben hatte. Die Gebrüder Felss stellten damals wuchtige stählerne Hämmermaschinen her, ganz wie die Konkurrenz. Beide Unternehmen hatten ihren Standort ursprünglich sogar in derselben Straße, bis Felss umgezogen war. In den siebziger Jahren wetteiferte man auf dem Markt der optischen Industrie, die ihre Brillenbügelproduktion mit Rundknettransferanlagen immer weiter nach oben trieb. Nun also ging es um das Axialformen. Dabei waren Christine Kienhöfer und Winfried Richter sich immer einig gewesen, dass Konkurrenz das Geschäft belebt. Der zusätzliche Ansporn hatte Belegschaft und Geschäftsleitung stets beflügelt. Doch diesmal ging es um mehr. Mit seiner speziellen Art des Axialformens war Felss einzigartig auf dem Markt. »Der will uns die Wurst vom Teller ziehen«, dachte sich Richter. Laut sagte er: »So einfach geht das nicht, immerhin ist das Verfahren patentiert.« Christine Kienhöfer schüttelte ungeduldig den Kopf. »Er behauptet, das Patent werde fallen. Wenn wir nicht mitmachen, will er uns verklagen«, antwortete sie und zeigte auf ihre Notizen. »Er war sich seiner Sache so sicher, dass ich nicht weiß, ob er uns nicht schon kopiert. Er hat sogar vorgeschlagen, das Patent gemeinsam nach außen zu verteidigen, solange er es mitbenutzen kann.« Es ist eine verzwickte Situation, überlegte Richter. Obwohl er sich sicher war, dass das Patent standhalten würde, befanden sie sich plötzlich in einer Position der Rechtfertigung. Dabei gab es doch überhaupt nichts zu deuteln. Oder etwa doch?

Kapitel 6

»Das hier hat nichts, aber auch rein gar nichts mit meiner Erfindung zu tun!«, rief Binhack wütend und schlug mit der flachen Hand auf die vier Blätter, die auf seinem Schreibtisch verstreut lagen. Unzählige Male hatten er und der Geschäftsführer in den vergangenen eineinhalb Jahren mit rauchenden Köpfen über immer derselben wissenschaftlichen Arbeit gesessen. »Impulshydraulische Blechumformung« stand oben auf dem ersten Papier und darunter »Von Ing. (grad.) A. Börker, Wiesbaden«. Winfried Richter pflichtete Binhack bei. Die Veröffentlichung des Herrn Börker konnte zwar auf den ersten Blick mit dem Patent in Verbindung gebracht werden, aber mehr auch nicht. Relevant konnte eigentlich nur ein einziger Satz sein. »Der Rückhub, d.?h. die kurzzeitige Entlastung während der jeweils anliegenden Frequenz, wurde über zwei Führungszylinder durchgeführt«, hieß es auf der zweiten Seite von Börkers Arbeit. »Rückhub«, das musste der Ausdruck sein, auf den die Konkurrenz ihre Behauptung stützte. Allerdings: Auf der gegnerischen Seite schien man sich der Sache ziemlich sicher zu sein, denn mittlerweile war die Klage des Konkurrenten bei Felss eingetroffen. Recht haben und Recht bekommen waren zwei unterschiedliche Paar Schuhe, das wusste Richter. Außerdem ging es nicht nur um die Klage, die den gesam­ten Betrieb so aufbrachte. Es waren vielmehr die Rückmeldungen von Kunden, die den Mitarbeitern in den vergangenen Monaten immer wieder zu Ohren kamen. »Ihr habt doch gar kein Patent mehr für das Axialformen«, hieß es. Dabei hatten die Kunden die Präzision des Verfahrens stets gelobt und auf Felss vertraut, das belegten alleine schon die Absatzzahlen der AFV- und AFH-Baureihen. Auch das große Interesse an der Aximus ließ sich gut an. Sie hatten die Neuentwicklung im April auf der Fachmesse Tube in Düsseldorf präsentiert und waren auf eine enorme Resonanz gestoßen. Ein amerikanischer Kunde hatte die elegante Anlage sogar als »the sexiest machine on the show« bezeichnet. Kein Wunder, denn mit der Aximus hatte Felss die kühne Erfindung Binhacks auf die Spitze getrieben. Ob schlank, hohl, lang auskragend - die Maschine verzahnte Bauteile in Toleranzbereichen, von denen man zuvor nur hatte träumen können. Doch wie sollte Felss mit einer einzigartigen Technologie für sich werben, wenn das Patent plötzlich angreifbar wäre? Richter beugte sich wieder über den Text und stützte den Kopf in die Hand. Er würde ein Team um sich sammeln und die Gegenwehr organisieren. Das Patent ohne Widerstand aufzugeben war weder sein Stil noch der des Unternehmens, so viel stand fest. In gewisser Weise konnte man sogar stolz auf die Klage sein - wozu hatte Felss die Erfindung schließlich geschützt? »Wissen ist ein Schatz, der seinen Besitzer überallhin begleitet«, pflegte Fritz Binhack zu sagen. Dieses Wissen würden sie verteidigen.

Kapitel 7

Wäre Winfried Richter von der Rechtsbeständigkeit des Patents nicht absolut überzeugt gewesen, der erste Satz des Gerichts hätte ihn verzweifeln lassen. »Nach unserer Vorbesprechung neigen wir dazu, der Klage stattzugeben. Das heißt, der Patentinhaber dürfte es sehr schwer haben, sich zu behaupten.« Der Vorsitzende des zuständigen Senats schob einen Stapel Papiere zusammen und schaute über den Brillenrand in Richtung der Beklagten. Dort saßen sie, die sechs Leute der Felss-Mannschaft. »Kurz gesagt, das Patent wird aller Wahrscheinlichkeit nach fallen. Wollen Sie denn unter diesen Voraussetzungen nicht doch noch mal in Erwägung ziehen, Vergleichsgespräche zu führen?« Das saß. Sie hatten gewusst, dass die Verhandlung kein Spaziergang werden würde, aber mit dieser Abfuhr gleich zu Beginn hatten sie nicht gerechnet. Winfried Richter wechselte einen kurzen Blick mit seinen Mitstreitern. »Jetzt erst recht!«, bedeutete er ihnen, indem er fast unmerklich aufmunternd mit dem Kopf nickte. Unterdessen hatte der Vorsitzende bereits den Stuhl zurückgeschoben und seine Akten unter den Arm geklemmt. »Ich möchte die Parteien bitten, sich auszutauschen. Sie haben eine halbe Stunde Zeit.« Winfried Richter konnte förmlich spüren, wie seine Leute die Schultern hängen ließen. Dieses viel zu frühe Gegentor verhieß nichts Gutes. Zum Glück war Binhack nicht dabei - die Einschätzung des Gerichts, dieser Nackenschlag, der das Aus für seine Erfindung bedeuten konnte, hätte ihn bestimmt gehörig in Rage gebracht. Das musste er wohl selbst geahnt haben, denn für den Tag der Verhandlung hatte er Urlaub beantragt. Es war an Winfried Richter und seinen Kollegen, die Ehre Binhacks, sein Wissen und das Patent von Felss zu verteidigen. Schließlich hatte der Tag so gut begonnen! Am Morgen malte die Sonne helle Streifen durch die hohen Fenster des Bundespatentgerichts in der Münchner Cincinnatistraße auf die grauen Flure, als der Gegner gemeinsam mit seinem Anwalt vor Verhandlungsbeginn die Treppe hochkam, während die Felss-Leute bereits den zweckmäßig bestuhlten Gerichtssaal erkundet und sich so gut wie möglich eingerichtet hatten. Unterlagen, Powerpointpräsentation, Materialproben - alles hatten sie im Gepäck. Und noch mehr: Nach Richters Überzeugung waren sie diejenigen, die ganz klar belegen konnten, dass Börkers Artikel für das Patent in keiner Weise von Bedeutung war. Natürlich war in dem Text von »Rückhub« die Rede. Allerdings hatte Börker den Begriff noch im selben Satz relativiert. »Rückhub, d.?h. die kurzzeitige Entlastung …« Hatte man erst mal den vollständigen Artikel durchdrungen, so wie Richter und seine Leute während ihrer intensiven Vorbereitung, dann erwies sich Börker für das Patent als irrelevant - auch wenn das Gericht offenbar schon zu einem anderen Schluss gekommen war. _

BackgroundDie Köpfe hinter dem Patent

Das Projekt, die Ereignisse rund um das Patent in Buchform zu bringen, war für die Beteiligten fast so spannend wie das Gerichtsverfahren um das Patent selbst. Die Idee für den Wirtschaftskrimi stammt von der Stuttgarter Konzept-Agentur Dorten, die sich auch für die Projektleitung (Nina Jäger, Christian Schwarm) und die Gestaltung (Jörg Bauer, Guido Negenborn) verantwortlich zeichnet. Für Bild und Text wurden der Illustrator Jan Bazing und die Journalistin Alexia Angelopoulou verpflichtet, die das Buch in enger Abstimmung mit Felss-Inhaberin Christine Kienhöfer und Felss-Geschäftsführer Winfried Richter und ihrem Team entwickelten. So entstand ein Krimi, der nicht nur die Geschehnisse des Patentstreits schildert, sondern auch als Hommage an die Mitarbeiter von Felss und den Tüftler Fritz Binhack gedacht ist.

Erschienen in Ausgabe: 07/2007