Cor-Ten Elemente und Solarpaneele

Im Rahmen der Bau 2013 stellte Ruukki Designfassaden, Fassadensysteme und Leichtbaumaterialien vor. Im Vordergrund stehen dabei vollständig in die Fassade integrierte Solarpaneele sowie eine besonders wetterbeständige Cor-Ten-Fassade mit auffallender rostroter Optik.

21. Februar 2013

„Wir wollen im Segment Construction in Deutschland in den kommenden Jahren weiter expandieren. Mit unserem Angebot in den Bereichen nachhaltiger Fassadenelemente und Leichtbau sind wir für diese Wachstumspläne hervorragend gerüstet“, so Ladislav Flórián, Ruukkis Business Director des Bereichs Construction für Westeuropa.

Cor-Ten

Der wetterfeste Baustahl Cor-Ten steht in der Bauindustrie aktuell hoch im Kurs. Das Material sieht zunächst aus wie herkömmlicher Stahl, wird jedoch über einen Zeitraum von (abhängig von den Klimaeinflüssen) etwa 15-36 Monaten durch einen kontinuierlichen Oxidationsprozess mit einer dünnen Rostschicht überzogen die vor weiterer Korrosion schützt. Eine spezielle Legierung aus Kupfer, Chrom, Silizium, Nickel und Phosphor macht Cor-Ten-Fassaden so widerstandsfähig. Ruukki bietet als einziger Hersteller Cor-Ten-Bleche ab 1,0 mm Dicke für den deutschen Markt an und ermöglicht damit ein leichtes, in Handmontage installierbares Fassadensystem. Durch Ruukkis Lösung kosten Material und Installation der Fassaden nur etwa halb so viel wie andere Cor-Ten Angebote in Deutschland.

„Wir machen die Designfassade als erster Anbieter in Deutschland zu einem allgemein erschwinglichen Produkt. Für Architekten und Bauherren erzielen wir signifikante Kostenvorteile, weil wir die Fassadenteile dünner produzieren können als der Wettbewerb und zudem verarbeitungsfertig liefern“, so Rainer Forster, Verkaufsleiter Deutschland bei Ruukki Construction.

Aktuell wird der historische Rheinvorlandspeicher im Mannheimer Hafen saniert und in diesem Zusammenhang auch mit einer Cor-Ten-Fassade ausgestattet.

Solarpaneele

Als weiteres Highlight stellt Ruukki ein Solarpaneel vor, das sich vollständig in eine Glasfassade integrieren lässt. Das Panel ist in Finnland und weiteren nordischen Ländern bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und wird nun auch in Deutschland eingeführt.

„Mit der Solarpaneelfassade reagieren wir auf den steigenden Bedarf an regenerativer Energie. Unsere Produkte vereinen nachhaltige Entwicklung, den neuesten Stand der Technik und modernes Design. Entwickelt wurde die Solarpaneelfassade speziell für Gebäude mit hohem Architekturstandard“, so Vertriebsleiter Rainer Forster.

Das von Ruukki patentierte System Liberta Solar wird vollständig in die Fassade integriert und ist auf dem Markt der vollverglasten Solarpaneelfassaden die kostengünstigste Lösung. Die Stromgewinnung ist dabei selbst in Regionen und Gebäudebereichen ohne direkte Sonneneinstrahlung möglich, da die Technologie auch bei Bewölkung noch Sonnenstrahlen in Energie umsetzt. In der Nähe von Wasser- und Schneeflächen steigern die Paneele ihre Leistung zusätzlich durch die Transformation reflektierter Strahlen.

Photovoltaik-System vollständig in die Fassade integriert

Das integrierbare Photovoltaik-System bildet eine ebene Außenverkleidung und erlaubt durch die schwarze Vollverglasung mit dünnschichtigen PV-Modulen Designlösungen für hohe architektonische Ansprüche. Damit ist die Solarpaneelfassade nicht nur die ideale Lösung für Büro- und Handelsgebäude, sondern auch für den privaten und industriellen Bau bestens geeignet. Die Module der Fassade sind Teil der Design-Palette von Ruukki und können mit anderen Fassadenprodukten in beliebiger Form und Größe kombiniert werden. Die PV-Module basieren auf CIGS-Dünnschichttechnologie (Copper Indium Gallium Diselenide). Liberta Solar ist vorkonzipiert und wird mit allen benötigten Komponenten geliefert. Das Kabelsystem ist ebenfalls vorgefertigt. Die Installation ist daher schnell und einfach möglich.