Cluster Neue Werkstoffe

2. Bayerischer Werkstoffabend

17. September 2008

Materialien müssen in technisch hoch anspruchsvollen Anwendungen sehr oft komplexe Funktionen in extremen Bedingungen erfüllen und stoßen hier an ihre Grenzen. Das EU-Forschungsprogramm ExtreMat greift solche Fragestellungen wissenschaftlich auf. Extremat zielt auf einen Durchbruch bei der Entwicklung von Neuen Materialien für hohe Temperaturen und Wärmeflüsse, bei gleichzeitiger Stabilität gegen komplexe thermomechanische Belastungen, gegen physikalisch-chemische Angriffe oder gegen Neutronenstrahlung. Die angedachten Anwendungsgebiete sind z.B. Elektronik, Luft- und Raumfahrt, Fusion, nukleare und konventionelle Kraftwerkstechnik. Der 2. Bayerische Werkstoffabend am 16. Oktober 2008 im gate des Garchinger Technologie- und Gründerzentrum der TU München steht im Zeichen dieses Forschungsprogramms und seiner Wissenschaftler. Organisiert und konzipiert wird er vom Cluster Neue Werkstoffe, der gemanagt wird bei der Bayern Innovativ GmbH. Die Art und Weise wie im Rahmen dieses 37 Partner umfassenden Projekts Forschungsfragen angegangen und Lösungen entwickelt werden, wird Herr Dr. Christian Linsmeier vom Max-Planck Institut für Plasmaphysik vorstellen und anhand eines Beispiels aus dem Bereich der Fusionsforschung darlegen.