Clevere Automationssysteme

Je nach Branche müssen Rohre speziell umgeformt, gebogen und bearbeitet werden. Dafür schaffen die vernetzten Automationssysteme T Motion von Transfluid kombinierte Möglichkeiten für den Großserienbetrieb. Das sorgt für Kapazitäten und gewährleistet auch die Prozesssicherheit, dass produzierte Bauteile in gleichbleibender Qualität gefertigt werden.

06. Juli 2016

„Wir setzen für die Automationssysteme unsere Konzepte für das Rohrbiegen, Trennen, Reinigen und Rohrumformen ein und ergänzen sie mit Beladesystemen, Schweißnahtkontrolle oder komplettem Handling“, so Stefanie Flaeper, Geschäftsführerin bei Transfluid. „Mit der abgestimmten und einfach bedienbaren Fertigungszelle, kann dann direkt die Produktion starten, also Plug and Produce. Darauf legen unsere Kunden wert.“

Komplette Systeme für komplexe Herausforderungen

 Auf Wunsch integrieren die Spezialisten bei Transfluid Erweiterungen wie Markierungseinrichtungen, Schweißnahtkontrolle, Drucker, Dichtigkeitstests oder berührungslose Kamerasysteme zur Kontrolle von Geometrien oder Oberflächen, Löt- und Schweißeinheiten und Autofrettage.

Auch effektive Beladesysteme, Lagersysteme, Zuführungen für Werkstücke oder das komplette Handling, per Roboter oder linear, werden ergänzt. „Wir stimmen die Lösung speziell auf die Anforderungen ab, inklusive Erstellung des Layouts, um den optimierten Materialfluss und die bestmögliche Auslastung zu erzielen“, erläutert Stefanie Flaeper.

 

Flexible Linearsysteme oder Roboter

Was beim Handling eingesetzt wird, hängt stark von den zu produzierenden Bauteilen ab. Stefanie Flaeper erklärt: „Alles was im geraden Zustand am Rohr angearbeitet werden kann, erleichtert den Handlingsaufwand. Ab der Biegemaschine übernimmt in der Regel der Roboter. Ein Linearhandling kann oft schneller, günstiger und einfacher zu teachen sein.“

Für den reibungslosen Produktionsfluss entwickelt Transfluid seine Fertigungsanlagen so, dass isometrische Daten online von einem CAD-System geladen werden können und eine aufwendige Programmierung von Robotern vermieden werden kann.

Die passende Bauteilzuführung

Wer gut aus dem Startblock kommt und den Vorsprung hält, hat auch im Ziel die Nase vorn. Deshalb sorgen die Systeme zur Beladung und Vereinzelung bei T Motion für Leistungsstärke, so der Hersteller. Bauteile wie Muttern, Flansche und Schrauben werden aus Kulissenmagazinen oder Rotationsvereinzelern zugeführt, deren Anwesenheit und Lage kontrolliert.

Darüber hinaus stehen Zuführungen vom Coil oder per Beladetisch, per Gurt-, Stufen-, Platten-, Ketten oder Schwingförderern zur Verfügung. In Verbindung mit seiner Rohrumform, -trenn und Rohrbiegetechnik sorgt Transfluid so für vernetzte Automationssysteme, die für unterschiedliche Rohrproduktionen eine individuelle Lösung bieten.