CAD, CAM und der virtuelle Zwilling

DPS Software präsentiert sich auf der Intec mit drei Hauptthemen: Konstruktionslösungen mit Solidworks und fertigungsnahen Lösungen in CAD, Fertigungssoftware CAM anhand von Solidcam sowie der Simulation von Fabriken und Fertigungsanlagen mit Visual Components.

21. Januar 2019
Beispiel Umfangfräsen  mit Kreissegmentwerkzeugen werden die Oberflächen trotz großer Zustellung glatter und die Bearbeitungszeit geht zurück. (Bild: DPS Software)
Bild 1: CAD, CAM und der virtuelle Zwilling (Beispiel Umfangfräsen mit Kreissegmentwerkzeugen werden die Oberflächen trotz großer Zustellung glatter und die Bearbeitungszeit geht zurück. (Bild: DPS Software))

Im deutschsprachigen Raum setzen 275.000 Unternehmen auf die CAD-Software Solidworks von Dassault Systèmes. Die neue Version von Solidworks ist schneller und erreicht eine bessere Performance als bisher. Im Zusammenspiel mit Grafikkarten, deren GPUs enorme Rechnerkapazitäten erreichen, entstehen gestochen scharfe und fließende Bilder.

Zukunftssichere Produkte wie der Composer und das Datenmanagementsystem PDM, die vollständig assoziativ arbeiten, machen es auch für kleinere Unternehmen möglich, die Prozesse wirksam zu automatisieren. Das heißt, dass bei Änderungen einer Baugruppe die nachgelagerte Dokumentation automatisch aktualisiert und weiterverarbeitet wird. Das spart nicht nur Zeit, sondern vermeidet auch Fehler. So ist es möglich konstruktionsbegleitend den Entwicklungsprozess mit vielfältigen Solidworks-Simulationslösungen im Bereich FEM und CFD zu unterstützen.

Mit Highspeed in die Zukunft

Wie entstehen effiziente Workflows? Wie optimiert ein Unternehmen nach und nach den gesamten Produktionsablauf? Wichtig für den Anwender sind zuverlässige Softwarelösungen, die ständig optimiert werden und mit der vorhandenen Software harmonisieren. DPS Software ermöglicht dem Anwender Wettbewerbsvorteile durch vollständig integrierte Lösungen von der Idee über die Konstruktion inklusive Spann- und Fertigungstechnik, CNC-Programmierung, Werkzeugverwaltung, Datenübertragung zur CNC-Bearbeitung samt der Qualitätssicherung.

Arbeitsvorbereitung in der Solidcam-Welt

Solidcam hat im aktuellen Release Verbesserungen, die am Stand erläutert werden. Dazu gehören Jobvorlagen und Vorlagengruppen, die per drag and drop das gewünschte Bauteil in wenigen Minuten bearbeitbar machen. Bei der Zusammenfassung von aufeinander aufbauenden Bearbeitungsschritten hilft der neue Technologie-Typ Multi-Werkzeuge, um zunächst separate Jobs für Schruppen, Grobschlichten und Schlichten zusammenzufassen.

Zusätzlich lassen sich neue Entwicklungen aus der Werkzeugtechnologie wie Kreissegmentfräser für die Programmierung nutzen. Daneben ist nun die Ansteuerung von Langdrehern für Spezialbauteile möglich. Die Weiterentwicklungen bestehender Systeme gehören ebenfalls zur Zukunftsstrategie von Solidcam. So findet der Anwender eine neu gestaltete Materialdatenbank sowie das neue Turbo HSM für schnelle Werkzeugbahnberechnungen. Auf der Intec werden diese Neuerungen stündlich mit dem Standnachbarn und Partner Hurco vorgestellt.

Fabrik- und Fertigungssimulation mit VR-Technik

Die 3D-Fabriksimulation von Visual Components ermöglicht sowohl eine professionelle Fabrikplanung als auch die Erstellung eines virtuellen Zwillings zur Taktzeitanalyse. Das heißt, für den Anwender besteht die Möglichkeit, einen realitätsnahen „Gang“ durch seine virtuelle Fabrik oder Anlage durchzuführen. Durch die Anbindung virtueller oder realer Steuerungen können virtuelle Zwillinge der Anlage erstellt werden. Mit diesen ist es nun machbar, kosten- und ressourcenschonend Tests auszuführen.

So können Maschinenpark-Variationen im Kontext der Hallenanordnung besser beurteilt und in die Prozessplanungen mit einbezogen werden. Das zweite Standbein der Software ist die in die Anlagenplanung voll integrierbare Roboterprogrammierung. Mit dieser kann eine Roboterraumbahnkurve anhand einer 3D-CAD-Kontur automatisiert erzeugt und per Postprozessor an reale Roboter für Schweiß- und Schleifprozesse übergeben werden. Auf der Intec kann der Besucher live die Möglichkeiten von Visual Components Experience erleben.

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