Bleche prüfen

Blechprüfmaschine 142

Für die laufende Qualitätsüberwachung ist die neue Blechprüfmaschine von Erichsen, Hemer, entwickelt worden. Mit dem Modell 142 können sehr viele Tiefziehprüfverfahren ...

28. Mai 2010
Bild 1: Bleche prüfen
Bild 1: Bleche prüfen

Für die laufende Qualitätsüberwachung ist die neue Blechprüfmaschine von Erichsen, Hemer, entwickelt worden. Mit dem Modell 142 können sehr viele Tiefziehprüfverfahren an Eisen- und Nichteisenmetallen und auch eine große Anzahl weiterer technologischer Prüfungen wie z. B. der FLC- und Bulgetest durchgeführt werden, ebenso ein Warmzug bis 550 °C. Ein Dreifach-Hydraulik-System macht die Integration von der Rondenstanze im Prüfkopf, einen hydraulischen Näpfchen-Auswerfer und einen vollautomatischen Prüfungsablauf mit Stopp bei Probenriss möglich. Ein Bajonett-Verschluss am Zylinderkopf erlaubt den Zugriff auf Matrizen, Schnittringe, Schnittringhalter usw. sowie den schnellen Austausch aller Prüfwerkzeuge.

Durch die kardanische Auflage wird ein kräftegleiches, paralleles Einspannen des Prüfbleches unabhängig von Dickenabweichungen gewährleistet. Der Antrieb der Prüfmaschine erfolgt elektrohydraulisch, der Prüfungsablauf kann automatisch oder manuell gesteuert werden. Optional kann auch ein Datenerfassungssystem mit PC installiert werden. Damit lassen sich während des gesamten Umformprozesses Messwerte erfassen. Gleichzeitig wird das Kraft/Weg-Diagramm auf dem Bildschirm dargestellt. Die Datenaufzeichnung wird entweder durch Erreichen des Ziehkraftmaximums beendet oder nach Abschließen des Napfzugversuches. Die Ergebnisse werden nach Versuchsende neben dem Kraft/Weg-Diagramm als Zahlenwerte angezeigt. Sie können anschließend in einem Prüfprotokoll ausgedruckt, als Datei abgespeichert oder an andere Auswerteprogramme übergeben werden. Die Maschine ist mit Ziehkräften von 200 kN oder 400 kN erhältlich.