Blauer Laser definiert neuen Standard

Mit dem ›AO-500‹ erweitert Laser 2000 sein Portfolio um einen blauen Hochleistungslaser. Das Schweißen von Kupfer, Gold, Nickel oder Aluminium wird damit ein neues Qualitätslevel erreichen.

07. Mai 2019
Blauer Laser definiert neuen Standard
Der Hochleistungslaser ›AO-500‹ setzt neue Standards in der Lasermaterialbearbeitung. (Bild: Laser 2000)

Blaue Laser werden bereits zur Bearbeitung von Buntmetallen eingesetzt, da die höhere Absorption das Schweißergebnis verbessert. Der neue Hochleistungslaser des amerikanischen Herstellers Nuburu setzt nun neue Standards. Dank der verwendeten 400-Mikrometer-Faser hat der Diodenlaser ein besonders gutes Strahlparameterprodukt von 30 mm*mrad bei 500 Watt. Es ermöglicht eine Fokussierung, die in diesem Wellenlängenbereich eine bislang unerreichte Schweißtiefe erzielt.

Branchen wie die Automobilindustrie, die Forschung und Entwicklung oder die Luftfahrttechnik profitieren davon. Auch die hohe Leistungsstabilität von ±1,5 Prozent über acht Stunden hinweg definiert Qualitätsstandards blauer Laser neu. Zudem ist der blaue Laser bis zu 500 Hertz modulierbar und eignet sich so auch zur gepulsten Anwendung für tiefe Punkt- sowie thermisch sensible Schweißungen.

Spritzerfrei schweißen

Die Leistung von 500 Watt bei der höheren Absorption von 450 Nanometern führt zu einem geringen Wärmeeintrag. Dadurch entstehen bei der Bearbeitung von Buntmetallen wie Gold oder Kupfer keine Dampfkapillaren, die explodieren und zu Defekten im Material führen können. Der Prozess erfolgt damit spritzerfrei, wodurch die Qualität der Schweißnaht gesteigert wird.

Labor bei Laser 2000

Laser 2000 hat ein eigenes Applikationslabor. Dort werden kundenspezifische Tests ausgeführt und das Prozess-Know-how für Beratungen erprobt. Ab Mitte des Jahres wird neben Femtosekundenlasern, Nanosekundenlasern oder Faserlasern auch Nuburus erster ausgelieferter AO-500 im Labor zur Verfügung stehen. Die Entwicklungsingenieure führen dann auf Kundenwunsch auch mit dem 500-Watt-Laser Machbarkeitsstudien durch.

www.laser2000.de