Automatisch zu kürzeren Rüstzeiten

Die Hans Schröder Maschinenbau GmbH stellt einen neuen Werkzeugwechsler für ihre Schwenkbiegemaschine SPB Evolution UD vor. Das System zum Rüstwechsel erlaubt es, beliebige Werkzeugstationen entlang der Oberwange entsprechend dem Biegeprogramm automatisch einrichten zu lassen. Gerade im Umgang mit komplexen Werkstücken und kleinen Losgrößen bedeutet diese neue Option eine deutliche Zeitersparnis und Arbeitsentlastung.

13. November 2014
Schwenkbiegemaschine SPB Evolution UD mit neu entwickeltem Werkzeugwechsler    Bildquelle: Schröder Group
Bild 1: Automatisch zu kürzeren Rüstzeiten (Schwenkbiegemaschine SPB Evolution UD mit neu entwickeltem Werkzeugwechsler Bildquelle: Schröder Group )

Der automatische Werkzeugwechsler ist ab sofort eine Ausstattungsoption für die Schwenkbiegemaschine SPB Evolution UD. Der neu konstruierte Werkzeugwechsler benötigt kein zusätzliches Werkzeugportal, stattdessen laufen in einem Führungssystem an der Oberwange zwei Schlitten mit jeweils einem Greifer. Die segmentierten Werkzeuge für den Wechsel befinden sich in zwei in den Seitenverkleidungen der Maschine integrierten Magazinen.

Die Werkzeugschlitten können über die Mitte der Oberwange hinaus verfahren werden, um Werkzeuge aus dem Magazin der anderen Seite einzusetzen. Das gibt dem Anwender alle Freiheiten in der Rüstung. Programmiert wird der Werkzeugwechsler sehr komfortabel in der 3D-Grafiksteuerung POS 3000.

Rüstwechsel als Teil des Biegeprogramms

Die SPB Evolution UD ist bereits in der Grundausstattung, mit der Up-and-Down-Biegewange eine sehr effiziente Maschine. Der neue Werkzeugwechsler positioniert die SPB Evolution UD jetzt noch deutlicher als Hochleistungsschwenkbiegemaschine für industrielle Ansprüche“, sagt Matthias Schröder, Geschäftsführer Schröder Maschinenbau GmbH. „Kleine Lose sind in der Serienfertigung immer ein Problem, doch mit dem Werkzeugwechsler der SPB Evolution UD werden Rüstwechsel einfach ein Teil des Biegeprogramms. Das erhöht die Produktivität und vermeidet Rüstfehler bei komplexen Werkstücken.“