Der Preis wurde von Bas Knoll vom niederländischen Institut für angewandte naturwissenschaftliche Forschung TNO, der für die Forschungsarbeiten und die Entwicklung der konischen Absaugvorrichtung des Extractor-Schweißbrenners verantwortlich war, entgegengenommen.

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Von 26 Anmeldungen hatten sechs Innovationen, verteilt auf die beiden Kategorien „Impact Delivered“ und „Impact Expected“, das Finale erreicht. Innovationen der ersten Kategorie haben ihren gesellschaftlichen Beitrag und wirtschaftlichen Wert bereits bewiesen und sind schon auf dem Markt. In dieser Kategorie musste sich der Extractor im Finale gegen die Konkurrenz des deutschen Fraunhofer-Instituts und des SP Technical Research Institute of Sweden durchsetzen, was aber letzten Endes gelang.

Durchbruch in Richtung gesünderer Arbeitsumgebung

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Der Extractor saugt den Schweißrauch direkt an der Quelle ab und reduziert den Rauch ohne Beeinträchtigung der Schweißqualität um 90 bis 95 Prozent. Mitarbeiter, die in demselben Raum arbeiten, werden infolgedessen nicht länger schädlichem Schweißrauch ausgesetzt. Das bedeutet bei einer weit verbreiteten Anwendung in Europa eine Gesundheitsverbesserung für rund 730.000 Schweißer.

Die Begrenzung der Gesundheitsgefährdung durch Exposition gegenüber Schweißrauch ist schon seit vielen Jahren ein brennendes Thema. Der Extractor bewirkt eine nicht unerhebliche Kostendämpfung durch:

-          niedrigere Gesundheitskosten

-          weniger Fehlzeiten und Ausfälle

-          weniger Produktionsverluste durch Schutzmaßnahmen

-          geringere Investitionen in Schweiß- und Absauggeräte

-          niedrigere Lüftungs- und Energiekosten.

Entwickelt in enger Zusammenarbeit

Translas hat den Extractor-Schweißbrenner in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen niederländischen Institut für angewandte naturwissenschaftliche Forschung TNO und der Innovationsplattform Itanks entwickelt. Produktion und Verkauf liegen komplett in den Händen von Translas.