Ausbringungsleistung um zehn Prozent gesteigert

Zur Fertigung von Struktur- oder Fahrwerksteilen bietet der Pressenhersteller Schuler mechanische und hydraulische Drei-Achs-Transferpressen.

20. März 2008

Auf Drei-Achs-Transferpressen mit Werkzeug-Mittenabstand bis 2.200 Millimeter und Werkzeugbreiten bis 3.000 Millimeter können große Blechteile bis zu 2.500 x 1.500 Millimeter verarbeitet werden. Den Materialtransport in der Presse übernimmt der von Schuler entwickelte elektronische Drei-Achs-Transfer. Vorteile: ein breites Anwendungsspektrum, leichtere Materialzuführung, einfaches Nachrüsten und geringe Wechselzeiten. Neben ausgereifter Technik überzeugen die AT-Transfers durch ein modulares Anlagenkonzept. Alle Modelle verfügen über geschlossene Schließkästen. Diese sind zwischen den Pressenständern oder außen am Pressenständer angebracht und können entweder hängend oberhalb oder stehend unterhalb der Transportebene montiert werden. Der Direktantrieb wirkt direkt auf die Transferschiene und ist in die Schienenführung integriert. Zum Einsatz kommen hochdynamische Servoantriebe mit spielarmen, drehsteifen und wartungsfreien Planetengetrieben, spielfreie Wellenkupplungen, gehärtete und geschliffene Zahnstangen und Ritzel mit Langzeitschmiereinheiten. Breites AnwendungsspektrumSchuler liefert Drei-Achs-Transferpressen für nahezu alle Anwendungsbereiche. Der AT 1 arbeitet mit einem Längshub von maximal 400 Millimetern und erreicht eine Hubzahl von bis zu 200 Hüben pro Minute. Er ist damit auch für den Einsatz in den schnellen Stanz- und Umformautomaten geeignet. Der AT 3 erreicht einen Längshub von maximal 2.000 Millimetern mit einer Hubzahl von maximal 20 Hüben pro Minute. Das Anwendungsspektrum reicht von kleinen Teilen wie Sitzschienen oder Achsträgern bis hin zu Türen oder Hauben. Die sehr steife und dennoch masse- und trägheitsarme Konstruktion des neuen Drei-Achs-Transfers ermöglicht insbesondere bei der Fertigung kleiner Teile extrem hohe Hubzahlen und kurze Umrüstzeiten.