Die Schuler AG hat ihren Aufwärtstrend im dritten Quartal (zum 30. Juni 2011) des Geschäftsjahres 2010/11 deutlich fortgesetzt. Bei einem Konzernumsatz von 659,2 (Vorjahr: 447,1) Mio. € konnte Schuler das Konzernergebnis (EBITDA) mit 57,4 (11,9) Mio. € nahezu verfünffachen. Die EBITDA-Marge liegt damit bei 8,7 % (Vorjahr: 2,7 %). Auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich sehr positiv und lag nach drei Quartalen bei 40,4 Mio. € (Vorjahr: -3,6 Mio. €). Dies ergibt eine EBIT-Marge von 6,1 % (Vorjahr: -0,8 %). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf 17,3 Mio. € nach -28,1 Mio. € im Vorjahr. Schuler hob daraufhin den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr erneut an. Der Auftragseingang des Schuler-Konzerns lag nach den ersten neun Monaten mit 1,1 Mrd. € auf Rekordniveau (Vorjahr: 491,8 Mio. €). Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2011 belief sich ebenfalls auf 1,1 Mrd. € nach 551,8 Mio. € im Vorjahr. Auch dies ist ein historischer Höchststand. „Zusammen mit der guten Konjunktur in unseren strategischen Kundensegmenten profitiert Schuler bei Umsatz und Ergebnis zunehmend von der neuen, strafferen Konzernstruktur“, sagte Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert. „Dies erlaubt es uns, auch über das Geschäftsjahr 2010/11 hinaus optimistisch für die Entwicklung des Unternehmens zu sein.“

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Belegschaft nahezu unverändert

Die Konzernbelegschaft stieg moderat um knapp 2 % per 30. Juni 2011 auf 5.067 (Vorjahr 4.970). 3.952 Mitarbeiter davon waren im Inland und 1.115 im Ausland beschäftigt. Die regionale Verteilung des Konzernumsatzes gliederte sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2010/11wie folgt: 31,0 Prozent der Erlöse entfielen auf Deutschland (Vorjahr: 36,1 Prozent), 14,4 Prozent auf das europäische Ausland (Vorjahr: 16,0 Prozent), 20,9 Prozent auf Nord- und Südamerika (Vorjahr: 21,8 Prozent) und 33,7 Prozent auf Asien und andere Regionen (Vorjahr: 26,1 %).

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Nettofinanzschulden deutlich zurückgeführt

Die Nettofinanzschulden wurden zum 30. Juni 2011 im Vorjahresvergleich von 125,5 Mio. € auf 15,1 Mio. € zurückgeführt. Dies hängt maßgeblich mit stark erhöhten Kundenanzahlungen zusammen. Auch die Erhöhung der liquiden Mittel zum Periodenende von 84,9 Mio. € im Vorjahr auf 154,2 Mio. € ist darauf zurückzuführen. Der Emissionserlös aus der kürzlich erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung ist hier noch nicht berücksichtigt, da diese erst Anfang Juli und damit nach dem Berichtszeitraum abgeschlossen wurde. Bei deutlicher Überzeichnung durch institutionelle und private Investoren hatte Schuler 6,5 Mio. neue Inhaber-Stammaktien zu 10,50 € platziert und dadurch einen Bruttoemissionserlös von 68,25 Mio. € erzielt.