Ausbildungsoffensive gestartet

Der führende deutsche Hersteller hochinnovativer Schweißtechnologie EWM zieht konsequent den eigenen Nachwuchs heran. Alleine in diesem Jahr beginnen 16 junge Menschen nach den Sommerferien eine gewerblich-technische oder kaufmännische Ausbildung am Firmenstammsitz in Mündersbach.

03. November 2011

Damit beschäftigt EWM derzeit insgesamt 28 Auszubildende und bereitet sie auf ihr künftiges Berufsleben vor. Alle Lehrlinge, die in diesem Jahr ihren Abschluss gemacht haben, übernimmt das weltweit aktive Unternehmen. „Wir tun alles, um unsere Auszubildenden im Unternehmen zu halten“, betont Susanne Szczesny-Oßing, Geschäftsführerin der EWM Hightech Welding GmbH. „Da es nicht so leicht ist, qualifiziertes Fachpersonal für eine Beschäftigung in unserer Heimat-Region zu gewinnen, forcieren wir die eigene Ausbildung.“

Diese hat bei EWM Tradition. In der Region gilt das Unternehmen als einer der größten Ausbildungsbetriebe. Alleine in den letzten fünf Jahren bereiteten sich dort nahezu 50 junge Menschen auf ihren Beruf vor. Nachdem EWM in der schwierigen Konjunkturkrise im Jahr 2009 mit Einstellungen zurückhaltend sein musste, setzen die Mündersbacher nun auch in der Nachwuchsförderung wieder auf kräftiges Wachstum. „Wir bieten allen unseren Auszubildenden sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten in einem internationalen Unternehmen“, bekräftigt Szczesny-Oßing, „und freuen uns, sie möglichst lange in unserer EWM-Familie zu beheimaten.“

In diesem Jahr beginnen fünf Nachwuchskräfte ihre Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme, drei als Teilezurichter, zwei als Technische Produktdesigner und zwei weitere als Lagerist. Im kaufmännischen Bereich bildet EWM darüber hinaus eine Industriekauffrau und zwei Betriebswirte (VWA) aus. Hinzu kommt ein Absolvent des Dualen Studienganges Elektroniker. In den Praxiswochen durchläuft er bei EWM alle Abteilungen und macht dabei eine klassische Ausbildung. Dazwischen gibt es Studienblöcke an der Fachhochschule Koblenz. Das Duale Studium ist aus Sicht seines Arbeitgebers eine hervorragende Alternative, der dieses Modell auch weiterhin in seinem Ausbildungsplan anbiete.

Zum Selbstverständnis des familiengeführten Unternehmens gehört eine umfangreiche Berufsausbildung genauso wie eine Weiterbildung für alle anderen Mitarbeiter mit diversen Angeboten. Diese reichen von einer eigenen Ausbildungswerkstatt über Werksunterricht, in dem EWM-Ausbilder unternehmensintern regelmäßig theoretisches Wissen vermitteln, bis hin zum Englisch-Unterricht. Wegen der internationalen Ausrichtung legt das Unternehmen hierauf großen Wert. „Unsere Mitarbeiter sind unser Kapital“, erklärt die EWM-Geschäftsführerin Szczesny-Oßing. „Sie kontinuierlich zu fördern, ist aber kein reines Geschäftsdenken, sondern für uns ganz normaler Teil des Umgangs mit Menschen aus unserem Umfeld.“ Die überdurchschnittlichen Abschlussquoten der Lehrlinge seien Beleg für dieses Engagement.