Die deutschen Unternehmen konnten ihre Produktion 2010 um 23 Prozent steigern und stellten im vergangen Jahr Werkzeuge im Wert von etwas über neun Milliarden Euro her. Damit erreichte die Branche fast das zweitbeste Ergebnis in ihrer Geschichte.

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Auch die Beschäftigtenzahlen stiegen wieder leicht. Allerdings weist die Statistik ab 2009 nur noch die Beschäftigten in Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern aus. Da die deutsche Präzisionswerkzeug-Branche überwiegend aus kleinen und mittelständischen Unternehmen besteht, beschäftigt sie nun "offiziell" nur noch rund 60.000 Menschen. Die kleinen Unternehmen mitgezählt sind es nach VDMA Schätzungen knapp 30 Prozent mehr.

Alle Teilbranchen befinden sich seit fast einem Jahr im Aufschwung, allen voran die Hersteller von Zerspanwerkzeugen und Spannzeugen. Bei Produktgruppen mit langen Projektlaufzeiten, wie bei der Fertigungs- Messtechnik und dem Werkzeugbau, wird ein Großteil der letztjährigen Aufträge erst 2011 in der Produktionsstatistik erscheinen.

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Die deutschen Präzisionswerkzeug-Hersteller sind nicht nur einer der größten Arbeitgeber im Maschinenbau, sondern auch einer der erfolgreichsten Innovationstreiber in der Produktionstechnik weltweit. Damit sind die Unternehmen wichtige Befähiger für aktuelle Trends wie Elektromobilität und ressourcenschonende Produkte.