Auf dem Weg zur Bandsägetechnik 4.0

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Der Hersteller hochwertiger Sägewerkzeuge Wespa aus Melsungen erarbeitet zusammen mit dem Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) eine Methode zur Digitalisierung der Produktion samt Vernetzung von Sägeband, -maschine und Anwendung.

30. Mai 2017
Bild 1: Auf dem Weg zur Bandsägetechnik 4.0
Bild 1: Auf dem Weg zur Bandsägetechnik 4.0

In einem ersten Schritt markierte Wespa ausgesuchte Sägebänder mit einem QR-Code. Eine dafür ausgelegte Maschine kann über diesen Code das Werkzeug sowie passende Einsatzparameter identifizieren. Für eine Maschinen-Software, die das künftig ermöglichen soll, entwickelte das IPA einen Anwendungsdemonstrator. Vorläufig noch ein Assistenzsystem, scannt die Wespa-Applikation den QR-Code und schlägt dem Maschinenbediener zum Beispiel geeignete Schnittdaten für bestimmte Einsatzszenarien vor oder erteilt Sicherheitsinstruktionen für die Anwendung. Wespa will mit dieser App auch Unternehmen mit bestehenden Bandsägemaschinen den Einstieg in das ›digitale Sägeband‹ ermöglichen. Das Ziel ist letztlich der automatisierte Austausch von Daten zwischen Sägeband und Maschine, um so gezielt, effizient und flexibel wie möglich zu produzieren, bei – so Wespa – »absoluter Kostenoptimierung«.

www.individual-cutting.de

Erschienen in Ausgabe: 04/2017