Auf Augenhöhe mit optischer Messtechnik

Bogen Electronic hat auf der Hannover Messe den neuen Micro-Encoder X-IKS19 vorgestellt. Damit lassen sich Messlösungen auf kleinstem Bauraum realisieren, da der kleine Messkopf flach über dem Linearmaßstab angeordnet ist. In einem Bauraum von 20 mal sechs mal fünf Millimeter lassen sich Messkopf und Maßstab unterbringen.

12. Mai 2017
Mit dem neuen Micro-Encoder X-IKS19 von Bogen Electronic lassen sich Messlösungen auf kleinstem Raum realisieren, da der Messkopf flach über dem Linearmaßstab angeordnet ist. (Bild: Bogen Electronic)
Bild 1: Auf Augenhöhe mit optischer Messtechnik (Mit dem neuen Micro-Encoder X-IKS19 von Bogen Electronic lassen sich Messlösungen auf kleinstem Raum realisieren, da der Messkopf flach über dem Linearmaßstab angeordnet ist. (Bild: Bogen Electronic))

Der X-IKS19 bietet eine Auflösung bis 80 Nanometer und mit den X-Class-Linearmaßstäben eine Messgenauigkeit unter fünf Mikrometer pro Meter. Er hat eine digitale ABZ-Schnittstelle, die für Verfahrgeschwindigkeiten bis zu zehn Meter pro Sekunde und einer Ausgabefrequenz bis zu 12,5 Megahertz ausgelegt ist.

Höhere Genauigkeit und kleinere Baugrößen

Geschäftsführer Dr. Torsten Becker erklärt: „Der Markt fordert für magnetische Messlösungen eine höhere Genauigkeit und kleinere Baugrößen. Die X-Class-Messlösung mit dem X-IKS19 erfüllt diese Anforderungen und verändert das Leistungsspektrum der magnetischen Messtechnik."

 

Technisch basieren die X-Class-Encoder von Bogen auf Polteilungen von 80 bis 500 Mikrometer. Mit einer neu entwickelten Technik lesen die Messköpfe diese Polteilung in einer größeren Entfernung als bisher und erreichen Systemgenauigkeiten von fünf Mikrometer und besser. Damit rücken magnetische Messsysteme in ihrer Genauigkeit fast auf Augenhöhe mit optischen Systemen und bieten eine kostengünstige, robuste Alternative für genaue Messungen.