Analyse zum Stahlmarkt & den Herausforderungen der Preisvolatilität

die starke Volatilität des Stahlpreises bedeutet für viele Industrien einen erheblichen Unsicherheitsfaktor. So lagen die Importpreise für Stahl bereits im Januar 2011 um 31,1% über dem Vorjahresniveau. Diese Unkalkulierbarkeit des globalen Stahlmarktes spitzt sich nun durch die dramatischen Ereignisse in Japan – immerhin der weltweit zweitgrößte Stahlproduzent – weiter zu.

14. April 2011

So mussten die größten Stahlwerke Japans die Produktion aufgrund der staatlichen Strom-Rationierung deutlich drosseln. Der Wiederaufbau der verwüsteten Regionen Japans wird die Nachfrage nach Erz und Stahl noch verstärken.

Eine aktuelle Analyse der internationalen Strategieberatung Booz & Company analysiert die Preisvolatilität im Stahlmarkt, ermittelt deren zentrale Treiber und zeigt Strategien für Unternehmen auf, diesen Preisschwankungen wirkungsvoll zu begegnen.

Kernergebnisse der Untersuchung "Steel Volatitlity: Strategies to manage and benefit from dynamic markets":

- Der Stahlbedarf der boomenden chinesischen Wirtschaft und das Eisenerz-Oligopol bestimmen die Stahlpreise maßgeblich.

- Die Stahlindustrie ist zum Umdenken gezwungen und muss neue Hebel ansetzen, um sinkenden Margen entgegenzuwirken.

- Flexible Geschäftsmodelle ermöglichen eine schnellere Reaktion auf die Preisvolatilität.

- Vorbild Automobilindustrie - Financial Hedging beugt volatilen Stahlpreisen wirksam vor.