Analyse ohne Zeitverlust

Mobiler Laborservice führt Restschmutz-Bestimmung direkt vor Ort durch

04. Februar 2011
Bild 1: Analyse ohne Zeitverlust
Bild 1: Analyse ohne Zeitverlust

Angesicht der voranschreitenden Miniaturisierung von Bauteilen und wachsender Anforderungen an die Fertigungsprozesse stellen Verunreinigungen im Mikrometerbereich ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. In vielen Bereichen der metallverarbeitenden Industrie ist die technische Sauberkeit nach VDA Band 19/ ISO 16232 deshalb längst ein unverzichtbarer Aspekt der Qualitätssicherung. Die Einhaltung der Normen zu dokumentieren und zu protokollieren, hat sich der Kreisel-Laborservice zum Ziel gesetzt.

Obwohl nur wenige Mikrometer groß, können sie das Aus für ganze Teileserien bedeuten: Kleinste, mit dem bloßen Auge nicht mehr wahrnehmbare Restschmutzpartikel auf den Oberflächen von Zahnrädern, Wellen, Elektronik-Komponenten oder anderen einbaufertigen Funktionsteilen. Die Abnehmer erwarten daher von ihren Zulieferern immer häufiger die strikte Erfüllung und Dokumentation der Technischen Sauberkeit nach VDA Band 19/ ISO 16232 oder eigenen Werksnormen.

Hersteller beispielsweise, die Bauteile in die Automobil- und Luftfahrt-Industrie liefern, können sich diesem Qualitätsnachweis kaum mehr entziehen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Viele namhafte Zulieferer und Systemlieferanten nutzen daher die Dienstleistung des Kreisel Laborservice. Das mobile Unternehmen ist rund um die Uhr in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Achse, um produzierende Betriebe bei der Einhaltung der technischen Sauberkeitsanforderungen mit zertifizierten Analysen zu unterstützen.

Der ISO-zertifizierte Kreisel Laborservice kommt mit seinem fahrbaren Laborraum direkt zum Kunden. Mit dieser Vor-Ort-Präsenz hat sich das Unternehmen inzwischen in der metallverarbeitenden Industrie einen Namen gemacht. Der Labor-Trailer kann nach Bedarfslage angefordert werden, arbeitet in direkter Nähe der Produktion und liefert in wenigen Stunden die Prüfberichte. Muster und Proben müssen nicht mehr auf Reise gehen und die bei der Analyse gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt die Optimierung der Prozesse des Kunden ein. Verunreinigungen und Zeitverluste, wie sie beim Probenversand an stationäre Labors immer wieder passieren, sind beim Kreisel Laborservice so gut wie ausgeschlossen.

Viele Anwender, darunter auch große Armaturen-, Pumpen-, Motoren- und Maschinenbauer, schätzen die zeitliche und örtliche Flexibilität des mobilen Laborservice. Bei heiklen Qualitätsproblemen lässt er sich kurzfristig zu Hilfe rufen; bei langfristigen Programmen der Qualitätssicherung kann er in vorgegebene Terminpläne integriert werden. Viele Zulieferer setzen ihn auch bei der Inbetriebnahme neuer Reinigungsanlagen ein, und die Anlagenhersteller selbst nutzen den „Restschmutz-Dienstleister“ gerne für interne Qualitätschecks und Werksabnahmen.

Trockenofen, Jomesa-Messsystem zur Partikel-Bestimmung, Kabinett zur Extraktion der Verschmutzung, Laborwaage und klimatisierter Innenraum – die Ausstattung des mobilen Labors kann es mit jeder stationären Einrichtung aufnehmen und garantiert verlässliche Prüfergebnisse. Typische Parameter einer Restschmutz-Analyse sind die Gravimetrie, die mikroskopische Bestimmung des größten und zweitgrößten metallischen bzw. nicht-metallischen Partikels sowie die Größenverteilung nach VDA Band 19. Auf Wunsch analysiert Kreisel auch andere Partikelgrößen (zum Beispiel >500 μm) und prüft die Reinheit von Schmier-, Wasch- und Teststandsmedien.