Allrounder für die Filtration

Unternehmen unterschiedlichster Branchen setzen bei Schweiß-, Schneid- und Schleifanwendungen auf die ›Filtercube‹ von Teka.

28. Mai 2019
Allrounder für die Filtration
Die ›Filtercube‹ ist IFA-zertifiziert und mit unterschiedlichen Baureihen von 1,5 bis 11 Kilowatt vielseitig einsetzbar. (Bild: Teka)

Die ›Filtercube‹ von Teka gilt als Allrounder für die Filtration von Rauch und Stäuben. Die Baureihe lässt sich flexibel einsetzen, etwa als Absauganlage bei Handschweißplätzen, für Schweißroboter, Brennschneidtische oder Schleiftische, in Kombination mit Absaugtischen oder auch als Sonderausführung für Werften.

Zuverlässig saubere Luft

Als stationäre Anlage erfasst die Filtercube entstehenden Rauch und Stäube über ein Rohrleitungssystem punktgenau, reinigt die schadstoffhaltige Luft zu mehr als 99 Prozent und führt sie anschließend in den Arbeitsraum zurück. Die partikelförmigen Schadstoffe bleiben in der Filtersektion an der Oberfläche der Filterpatronen hängen und fallen bei der automatischen Abreinigung in das dafür vorgesehene Gefäß.

Die in der Filtercube eingesetzten Filterpatronen wurden für die Entstaubung von Schweißrauch und Stäuben entwickelt, wie sie beim Schweißen, Schneiden und Schleifen entstehen.

»Die Filtercube ist eine vielseitige Entwicklung, die sich am Markt längst bewährt hat, auch weil wir verschiedene Bestandteile der Anlage auf Kundenwünsche anpassen können«, erklärt Teka-Geschäftsführer Simon Telöken. So können die Saugleistung, die Filterfläche und die steuerungstechnische Ausstattung individuell angepasst werden. Häufig ist die Filtercube als platzsparende Einzellösung einsetzbar. Sie lässt sich auch nachträglich inklusive Schalldämmung in jeden Produktionsprozess integrieren.

In Anwendungen, bei denen ein punktuelles Absaugen am Arbeitsplatz nicht ausreicht, um schadstoffhaltige Luft zu filtern, wird die Filtercube zum zentralen Element einer Gesamtlösung. Bei dem Push-and-Pull-System, bei dem per Rohrleitungen schadstoffhaltige Luft in rund vier Metern Höhe angesaugt und nach der Reinigung durch die Filtercube über Lüftungsgitter oder Düsen wieder in den Arbeitsbereich gelangt, spielt der Teka-Bestseller eine wichtige Rolle.

Für den Dauerbetrieb, zum Beispiel beim Laserschneiden und -schweißen, ist die Filtercube als Doppelmodul-Variante geeignet. Die Doppelmodulanlage ist als Nieder-, Mittel- oder Hochvakuumsystem erhältlich und insgesamt mit acht Patronen mit einer Filterfläche von fünf bis 25 Quadratmetern ausgestattet.

Staub sicher entfernen

Gerade bei Laseranwendungen fallen häufig große Mengen an Staub an, die teilweise gefährliche Schadstoffe enthalten. Hier ist nicht nur Vorsicht beim Filtern der Schadstoffe aus der Luft, sondern auch beim Staubaustrag geboten. Teka hat daher die Filtercube weiterentwickelt. So ist diese Absauganlage mit Staubsammellade oder mit einem Staubfass erhältlich. Der Vorteil: Abgeschiedene Partikel können nicht nur zuverlässig aufgefangen, sondern auch sicher entfernt werden.

Während beim Herausziehen von Staubsammelladen Teilchen aufgewirbelt werden könnten, geraten Mitarbeiter bei der Fassentsorgung zu keinem Zeitpunkt mit gefährlichen Emissionen in Berührung. Neue Behälter mit einem Volumen von 200 Litern werden zentrisch unter dem Dichtkegel eingespannt, sodass während des Absaugens keine Schadstoffe in die Raumluft gelangen können.

Zeitgemäß energieeffizient

Teka-Ingenieure machen jede Filtercube zur Sonderlösung. Energieeinsparungen sind möglich, sobald die Anlage mit Frequenzumrichtern samt Absperrriegel ausgestattet wird. So sorgen diese dafür, dass der Volumenstrom stets dem jeweiligen Bedarf angepasst ist. So lässt sich der Energieverbrauch erheblich drosseln.

Zertifizierte Qualität

Die Filtercube ist vom Institut fu?r Arbeitssicherheit zertifiziert und fu?r die Schweißrauchklasse W3 als stationäres Schweißrauchabsauggerät zugelassen. Der Einsatz der Spezialpatronen führt zu einer Trenngraderhöhung, bereits nach kürzester Zeit stellt sich ein Abscheidegrad von nahezu 100 Prozent ein. Demnach ergibt sich bei gleichen Betriebsparametern eine bessere Filtrationsleistung bei geringeren Druckverlusten zu herkömmlichen Systemen der Staubklasse M. Das führt zu einer Standzeitverlängerung der Filtermedien bei gleichen Betriebsparametern und vergleichbar niedrigen Emissionswerten.