Alles auf Alu...

Aluminium

...getrimmt bei Fagor Arrasate? Nicht doch! Die Blanking-Line, die an einen Autozulieferer in die Slowakei geliefert wurde, könnte auch Stahl verarbeiten.

17. September 2018
©Fagor Arrasate
Bild 1: Alles auf Alu... (©Fagor Arrasate)

Alle Pressen, die Gonvarri in seinen slowakischen Werken zum Fertigen von Stanzteilen für den Autobauer Jaguar Land Rover einsetzt, tragen das Logo von Fagor Arrasate.

Im wesentlichen sollen auf der Anlage ›Skin & Body Panels‹ aus Aluminium hergestellt werden, konzipiert ist sie aber für die Verarbeitung sowohl von Stahl als auch von Aluminium.

Erneut beauftragte Gonvarri Fagor Arrasate mit der Errichtung einer Hybrid-Blanking-Line in seinem neuen Werk in der Slowakei, das sich auf die Zulieferung von Aluminiumkomponenten für Automobilhersteller spezialisiert hat, zu denen vor allem die Gruppe Jaguar Land Rover (Tata) zählt, die in diesem Land ebenfalls einen neuen Fertigungsstandort betreibt.

Bei der Auftragsvergabe für die Hybrid-Blanking-Line setzte sich Fagor Arrasate gegenüber starken Mitbewerbern in diesem Sektor durch und konnte erneut das Vertrauen des namhaften Stahl-Service-Centers für jene Ausrüstungen gewinnen, die für das neue Werk in der Slowakei bestimmt sind. Von dort wird Jaguar Land Rover mit Zulieferteilen für das Projekt in Nitra versorgt. 

Somit tragen sämtliche Pressen, auf denen Gonvarri Teile für den britischen OEM stanzt, das Logo von Fagor Arrasate. Neben der 800-Tonnen-Hybrid-Blanking-Line zum Verarbeiten von Stahl und Aluminium sind dies eine Full-Servo-Pressenstraße G1 und eine weitere Hybrid-Anlage mit Servo-Kopfpresse, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt bei dem baskischen Unternehmen in Auftrag gegeben worden waren.

Diese Anlage hat eine doppelte Ausstattung zum Verarbeiten von Stahl und Aluminium, wodurch sich Verunreinigungen vermeiden lassen. Sie kann Material mit einer Stärke von 0,5 bis 4,0 Millimetern und einer Breite bis 2.150 Millimeter verarbeiten. 

Das Ensemble der von Fagor Arrasate an das Werk Gonvarri in der Slowakei gelieferten Pressenstraßen versetzt das Unternehmen in die Lage, Stanzteile von gehobener Qualität für Autobauer zu fertigen, die auf Gewichtseinsparung setzen und gleichzeitig die Sicherheit ihrer Fahrzeuge erhöhen wollen.

Euroblech Halle 16, Stand E152

Erschienen in Ausgabe: 05/2018

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