Airwatch vernetzt Absaugtechnik

Airwatch setzt einen neuen Standard bei der Anlagenvernetzung in der Luftreinhaltetechnik. Ohne Eingriffe ins Unternehmensnetz lässt sich das weiterentwickelte Luftüberwachungssystem von Kemper auch in Umgebungen mit unzureichender digitaler Infrastruktur integrieren.

31. Oktober 2018
Airwatch setzt in Produktionshallen einen neuen Standard bei der Anlagenvernetzung in der Luftreinhaltetechnik. (Bild: Kemper)
Bild 1: Airwatch vernetzt Absaugtechnik (Airwatch setzt in Produktionshallen einen neuen Standard bei der Anlagenvernetzung in der Luftreinhaltetechnik. (Bild: Kemper))

Mit Airwatch können auch kleine und mittlere Betriebe ihre Absaugtechnik digitalisieren. Björn Kemper, Geschäftsführer von Kemper, betont: „Viele Produktionsumgebungen haben eine unzureichende digitale Infrastruktur. Ohne verfügbares Netzwerk können wir mittels Airwatch schnell eine autarke Maschine-zu-Maschine-Kommunikation aufbauen.“

Autarke Kommunikation dank Mobilfunk

Dank Airwatch ist keinerlei zusätzliche Investition in die Infrastruktur nötig. Das ist auch entscheidend für Unternehmen, die zusätzliche Eingriffe in das eigene Netzwerk aufgrund möglicher Datenrisiken vermeiden möchten. Möglich macht das die integrierte Mobilfunktechnik. Kemper stattet aktuell alle relevanten Anlagen und Geräte in seinem Portfolio damit aus. Als zentrales Steuerungselement fungiert dabei die internetbasierende Cloud. Diese vernetzt alle Anlagen untereinander.

Um die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation wirksam zu betreiben, hat Airwatch einen hochsensiblen Sensor. Dieser erkennt Staubpartikel, die kleiner als 0,3 Mikrometer sind. Auf Grundlage hinterlegter Arbeitsplatzgrenzwerte werden Absauganlagen und Raumlüftungssysteme bedarfsabhängig gesteuert.

„Durch die Automatisierung der Arbeitsschutzprozesse steigern wir die Effizienz in der Produktion, indem sich Mitarbeiter ganz auf ihre primären Aufgaben konzentrieren können“, erklärt Kemper. Die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation ermöglicht einen bedarfsgerechten Anlagenbetrieb und ist dadurch zudem energieeffizient.

Ortsunabhängiges Monitoring

Darüber hinaus liefert das Luftüberwachungssystem permanent Werte über die Staubkonzentration an die angeschlossene Cloudverwaltung. Diese lassen sich ortsunabhängig über Webbrowser von Smartphone, Tablet oder PC überwachen. Das mehrstufige Verwaltungssystem ermöglicht eine individuell auslegbare Flottenverwaltung, auf die nach Bedarf Unternehmen, Händler, Service und Hersteller zugreifen können.

Airwatch weist die Messwerte als absolute Menge an Partikeln sowie die Verteilung nach ihrer Größe aus, errechnet aber ebenso sehr genaue gewichtsbezogene Werte, wie sie bei Grenzwerten bis heute relevant sind. „Dadurch erhalten Entscheidungsträger in der Produktion ein detailliertes Bild über die Luftqualität, deren Entwicklung im Produktionsprozess und den Nutzen von Absaugtechnik“, sagt Kemper.

Mittels einer Ampel stellen Unternehmen die Hallenluftqualität transparent für Produktionsmitarbeiter dar. „Unser Luftüberwachungssystem schafft ein Bewusstsein für den Wert sauberer Umgebungsluft und wirkt so auch positiv im Sinne von Mitarbeiterbindung und -gewinnung“, sagt Kemper. Dank einer neuen Sensortechnik in dem weiterentwickelten System erfasst es neben der Partikelkonzentration auch Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte.