Additiv verringert Metallverschleiß

Das Fraunhofer-Institut hat nachgewiesen, dass das Schmiermitteladditiv von Nanol einige völlig neue Eigenschaften hat. Der patentierte Schmiermittelzusatz auf der Grundlage von Nanotechnologie war ursprünglich zur Treibstoffeinsparung und Verschleißreduzierung bei Schiffsmotoren und industriellen Anwendungen entwickelt worden.

30. Juni 2017
Getriebe in unterschiedlichen Industriebranchen können vom Nanol-Zusatzstoff profitieren, da dieser den Metallverschleiß reduziert. (Bild: Nanol)
Bild 1: Additiv verringert Metallverschleiß (Getriebe in unterschiedlichen Industriebranchen können vom Nanol-Zusatzstoff profitieren, da dieser den Metallverschleiß reduziert. (Bild: Nanol))

Die Tests zeigen, dass der Zusatzstoff beispielsweise gegen die Wasserstoffversprödung vorbeugt. Diese Erscheinung tritt auf, wenn Metalle durch Kontakt mit Wasserstoff spröde werden und brechen. Die Tests, die die neue Wirkung des Nanol-Additivs nachgewiesen haben, führte ein Kugellagerhersteller durch. Weitere Tests nahm das Team von Prof. Dr. Matthias Scherge am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik vor.

 

„Nanol ist ein Paket mit multifunktionalen Eigenschaften, das verbesserte Viskositätswerte, Reibungsmodifizierung und Anti-Verschleiß-Eigenschaften sowie den Schutz gegen Wasserstoffversprödung umfasst“, erklärt Matthias Scherge. Die kürzlich nachgewiesene Wirkung eröffnet dem Nanol-Additiv, das bisher hauptsächlich bei Schiffsmotoren und Antriebsaggregaten eingesetzt wurde, neue Anwendungsbereiche.

 

Neue Kundensegmente erschließen

„Jetzt können wir ganz neue Kundensegmente erschließen“, sagt Johan von Knorring, der Gründer und CEO von Nanol Technologies. „Wasserstoffversprödung ist bei zahlreichen Anwendungen ein Problem, zum Beispiel bei Windkraftanlagen. Nanol hilft, die Lebensdauer der Komponenten und die Wartungsintervalle zu verlängern.“