Abbild vom Innenleben

GOM zeigt auf der Control einen Messtechnik-CT, der 3D-Daten von innen und außen liegenden Bauteilgeometrien in außergewöhnlich hoher Auflösung bereitstellt. Der GOM CT macht feinste Details in Bauteilen sichtbar und vereinfacht damit die Erstbemusterung, die Werkzeugkorrektur und Messaufgaben in der laufenden Fertigung.

10. April 2019
Abbild vom Innenleben
GOM CT (Bild: GOM)

Der Messtechnik-CT von GOM erfasst komplexe Bauteile samt Innenleben in einem Scanvorgang, sodass der Anwender ein komplettes Abbild des Prüflings für Form- und Lageanalysen oder Soll-Ist-Vergleiche erhält. Seine Stärke spielt das System vor allem bei der Digitalisierung von Leichtmetallteilen aus.

Starker Röntgendetektor

Um bei der Bauteildigitalisierung eine sehr hohe Detailschärfe zu erreichen, wurden die Komponenten des CT perfekt aufeinander abgestimmt: Ein Röntgendetektor erzeugt ein sehr feines Pixelraster (3.008 mal 2.512 Pixel) und legt damit den Grundstein für die präzise Erfassung des Bauteils. Eine Fünf-Achs-Kinematik mit integriertem Zentriertisch erleichtert es dem Benutzer, das Bauteil optimal im Messvolumen zu positionieren, sodass immer in der bestmöglichen Auflösung gemessen wird. Innerhalb des Messfelds können auch mehrere Objekte pro Scanvorgang gemessen werden, was Durchlaufzeiten reduziert.

Datenerfassung und -auswertung ohne Zwischenschritt

Wie bei GOM üblich sind die Ansteuerung des Gerätes und die messtechnische Auswertung der Daten in einer einzigen Software kombiniert. Dadurch sind keine weiteren Softwarepakete notwendig; die Prozesskette von der Aufnahme der Rohdaten bis zur Erstellung des Messberichtes wird stark vereinfacht.

»Es gibt am Markt bereits andere CTs zur Prüfung von Bauteilen, doch diese erfüllen oft nicht die hohen messtechnischen Anforderungen industrieller Anwender in der Produktion«, so Dr. Dominik Stahl, Leiter der CT-Entwicklung. »Mit dem GOM CT liefern wir nun die passende Antwort.«