70 Jahre Innovation

Die Sick AG feierte ihr 70-jähriges Bestehen. Dr. Robert Bauer, Vorsitzender des Vorstands der Sick AG, begrüßte zur Jubiläumsfeier zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft. Neben dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gratulierten auch Roman Götzmann, Oberbürgermeister der Stadt Waldkirch, und Hanno Hurth, Landrat des Landkreises Emmendingen.

28. Oktober 2016

In seiner Rede anlässlich der Feierlichkeiten zum 70. Bestehen der Sick AG sprach Ministerpräsident Winfried Kretschmann seine Anerkennung aus: „Wir feiern ja heute nicht einfach nur eine Zeitspanne, sondern eine Erfolgsgeschichte, die vor 70 Jahren mit einem Garagenunternehmen begonnen hat. Inzwischen ist Sick ein Global Player. Da freue ich mich, dass baden-württembergisches Know-how weltweit genutzt und geschätzt wird.“

Erfolgreiches Unternehmen

Der Ministerpräsident betonte: „Baden-Württemberg kann sich glücklich schätzen, dass es hier Unternehmen wie Sick gibt. Ein erfolgreiches Unternehmen lebt in erster Linie von Innovationen, aber es lebt auch von motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vom sozialen und gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein der Eigentümer.“

Natürlich ließ es sich auch Gisela Sick, Witwe des Unternehmensgründers Dr. Erwin Sick und Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats, nicht nehmen, an die Anfänge des Unternehmens und die Idee zu erinnern, zwei Technologien zur Sensorik zu vereinen: „Man hatte elektrotechnische und optische Geräte gebaut. Aber die Kombination von beidem in einem Gerät, aus der dann die Sensoren entstanden sind, das war eine Neuerung.“

Dr. Robert Bauer erläuterte in seiner Festrede den technischen Fortschritt der vergangenen Jahrzehnte, in dessen Umfeld das Unternehmen Sick gegründet wurde: „Dr. Erwin Sick wollte nicht nur die Technik vorantreiben, sondern auch praktische Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen finden.“ Die unternehmerische Weitsicht des Gründers ist auch heute noch fest in den Genen von Sick verankert.

„Die zeitnahe Entwicklung neuer Technik und deren Einsatz für die Sensorik sind Gründe für den Erfolg des Unternehmens. Heute gestalten wir die Zukunft von Sick im Umfeld von Industrie 4.0. Mit der Konzentration auf die quasi unbegrenzten Möglichkeiten der Sensorik schaffen wir eine Grundlage für den langfristigen Erfolg des Unternehmens“, so Dr. Robert Bauer weiter.

Vom Sensor zur Sensorintelligenz

Deutschland im Jahr 1946 – Stunde null für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. In Vaterstetten bei München hat Erwin Sick in dieser schwierigen Zeit den Mut, Pioniergeist zu beweisen und seine Überzeugung zu verwirklichen. Seine Idee: Optik mit Elektronik für friedliche Zwecke zum Nutzen des Menschen kombinieren.

Als „Erfinder aus Leidenschaft“, wie er sich selbst bezeichnet, will er „Geräte mit Pfiff“ entwickeln, die „mehr als andere können“ – sich durch Innovation, Qualität und besonderen Nutzen auszeichnen und abheben. Mensch und Umwelt schützen – die persönliche Motivation von Erwin Sick ist nicht nur Triebfeder seines unternehmerischen Handelns, sondern weist dem jungen Unternehmen früh den Weg in Wachstumsmärkte. Seit 70 Jahren steht der Name Sick für innovative Produkte der Sensortechnik setzen.