4 Ah im Akku

Metabo bietet jetzt auch Akkus mit 4.0 Amperestunden für Elektrowerkzeuge mit 10,8 Volt. Der neue Akku speichert im Vergleich zum Standard am Markt – dieser liegt bei 1.5 Ah – mehr als das Zweieinhalbfache an Energie pro Akkuladung Das bringt gerade bei Maschinen mit einem hohen Energiebedarf große Vorteile, etwa für die neuen Säbelsäge Powermaxx ASE. Bei Maschinen mit 14,4 und 18 Volt hatten die Nürtinger schon Anfang des Jahres die Messlatte auf 4.0 Ah gesetzt.

28. November 2012

Mit den neuen Akkus unterstreicht der Hersteller seine Führungsrolle bei der Entwicklung starker und ausdauernder mobiler Elektrowerkzeuge. In jüngster Vergangenheit setzte Metabo immer wieder Maßstäbe in der Akku-Technologie: Auf die erste Akku-Magnetkernbohrmaschine der Welt und das komplette Akku-Programm zur Bearbeitung von Edelstahl folgte im Januar die neue Ultra-M-Technologie mit 4.0 Amperestunden für Maschinen mit 14,4 und 18 Volt – und nun auch für Maschinen mit 10,8 Volt. Die Akkus haben die gleiche Größe und das gleiche Gewicht wie Akkus mit 3.0 Amperestunden, bieten allerdings 33 Prozent mehr Akkukapazität – und damit 33 Prozent mehr Ausdauer. Wie viel Zeit dem Handwerker bis zum nächsten Laden bleibt, zeigt die Kapazitätsanzeige am Akku per Knopfdruck an.

Die neuen Akkupacks sind kompatibel zum gesamten Maschinensortiment von Metabo in der jeweiligen Voltklasse – ganz gleich ob der Anwender bohrt, sägt, schraubt oder schleift. Dass es bei Akkus aber nicht nur auf die Ausdauer ankommt, weiß man bei Metabo, wo bereits seit mehr als 25 Jahren mobile Lösungen entwickelt und produziert werden. „Wir haben unsere Akkus nicht nur ausdauernder gemacht, sondern mit der Ultra-M-Technologie gleichzeitig die gesamte Technologie optimiert“, erklärt Martin Egenrieder, Leiter Kompetenzcenter Akku bei Metabo. Dazu gehören beispielsweise ein intelligentes Batteriemanagement, eine spezielle Ladetechnik und das prozessorgesteuerte Lade- und Entlademanagement.

Metabo setzt auf besonders hochwertige Lithium-Ionen-Zellen, die ständig von der elektronischen Einzelzellenüberwachung (ESCP) geprüft werden. Das vermeidet eine Tiefentladung beim Arbeiten oder Überladung während des Ladevorgangs. Die Temperatur des Akkus wird laufend überwacht, um Schäden durch Überhitzung vorzubeugen. Die Maschine selbst ist mit einer Elektronik ausgestattet, die alle Ströme und Spannungen misst. Überschreitet ein Wert eine kritische Schwelle, schaltet sich die Maschine automatisch ab. Bei den Akkupacks mit 14,4 und 18 V setzt Metabo beim Laden auf die sogenannte Air- Cooled-Ladetechnologie: Dabei wird jede Zelle im Akku während des kompletten Ladevorgangs mithilfe eines Lüfters im Ladegerätgekühlt. Das verkürzt die Ladezeit und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer des gesamten Akkupacks.

Um den hohen Qualitätsansprüchen zu genügen, testet Metabo sämtliche Bauteile auf Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit, Staub, Vibrationen und Hitze. Auch deshalb kann Metabo weiterhin als einziger Hersteller weltweit auf alle Ultra-M-Lithium-Akkupacks drei Jahre Garantie geben – unabhängig davon, wie oft der Akku geladen wurde.

„Ein Ende der Weiterentwicklung bei den Akkuzellen ist nicht in Sicht“, weiß Egenrieder. Die Messlatte, die Metabo mit den ersten 4.0 Ah-Akkus gesetzt hat, will man in Nürtingen künftig noch ein gutes Stück höher hängen. „Wir wollen jedes Elektrowerkzeug, bei dem das sinnvoll machbar ist, in einer Akku-Variante auf den Markt bringen“, so Egenrieder. Mit der Ultra-M-Technik und 4.0 Amperestunden bei Maschinen von 10,8 bis 18 Volt ist Metabo diesem Ziel wieder ein Stück näher gekommen.