25 Jahre Kundenorientierung

In 25 Jahren schaffte es die Seeger Lasertechnik GmbH zu einer der ersten Adressen ihrer Branche. Beachtenswert ist, dass das Unternehmen der Blechbearbeitung 2006 von einem Quereinsteiger übernommen wurde. Roland Kiefer, geschäftsführender Gesellschafter ist gelernter Bankkaufmann aus Karlsruhe und wollte nicht nur Griffel spitzen, sondern vielmehr etwas Produktives machen, und ergriff mit der Übernahme der Seeger Lasertechnik die Chance als selbständiger Unternehmer.

09. Dezember 2016

Ein Unternehmensjubiläum ist immer eine Gelegenheit, Freunde, Kunden, Kollegen und andere Wegbegleiter einzuladen und gemeinsam Rückschau auf die Entwicklung des Unternehmens zu halten. So geschah es auch bei der Seeger Lasertechnik GmbH im südhessischen Lorsch. Roland Kiefer, geschäftsführender Gesellschafter hatte zum 25-jährigen Jubiläum eingeladen und begrüßte rund 250 Gäste in den Produktionshallen seines Blechverarbeitungsbetriebes.

„Direkt nach dem Abitur nutzte ich die Gelegenheit, in einem Stahlbaubetrieb zu arbeiten und fühlte mich fortan zur Metallbearbeitung hingezogen“, erklärt Kiefer. Eine Station seiner beruflichen Laufbahn führte ihn zu einem Unternehmen des Fahrzeugbaus, wo er als kaufmännischer Leiter aktiv war. Dort kam er mit dem Thema Laserbearbeitung in Berührung – dieses ließ ihn von da an nicht mehr los.

„Etwas Produktives machen“

„Als ich dann Gelegenheit bekam, die Seeger Lasertechnik zu übernehmen, erfüllte ich mir einen Traum. Ich wollte etwas Produktives machen. Das kann ich seit 2006 mit der Lasertechnik und als selbständiger Unternehmer“, führt Kiefer weiter aus. Heute, nach 25 Jahren Seeger Lasertechnik und zehn Jahren Roland Kiefer kann er ein erfolgreiches Unternehmen der Blechbearbeitung präsentieren.

Schwerpunkt der Aktivitäten ist nach wie vor die Lasertechnik, in der Kiefer künftig noch mehr Potenzial sieht. „Wir haben gerade deshalb in diese Fertigungstechnik investiert“, versichert er. Gefertigt werden bei der Seeger Lasertechnik GmbH präzise Laserteile, hauptsächlich aus Stahl, Edelstahl, Aluminium, aber auch aus NE-Metallen.

Laserteile für Baugruppen

In der Regel sind es Laserschneidteile, die zu einbaufertigen Baugruppen weiterverarbeitet werden. Den Kunden bietet Seeger auch Ideen und Unterstützung, wenn es um anspruchsvolle und kniffelige Systemlösungen geht. „Termintreue, Präzision, Zuverlässigkeit und Vertrauen sind die Grundlage für zufriedene und treue Kunden“, sagt Kiefer.

Die Kundenorientierung geht weiter. Denn 2015 hat Seeger, gemeinsam mit dem Lagerspezialisten Stopa aus Achern, die Seeger Schweisstechnik GmbH in Germersheim gegründet. Dort werden einbaufertige Stahlkonstruktionen bis 80 Tonnen gefertigt. 2016 gründete das Unternehmen eine Niederlassung in Göppingen. Kiefer möchte dort im Rahmen der Kundenorientierung ein wichtiges Marktsegment begleiten, das dem Unternehmen in den nächsten Jahren weiteres Wachstum bescheren wird.

Moderne Anlagen

Als Dienstleister ist die Seeger Lasertechnik mit allen modernen Fertigungslösungen ausgestattet. Die Laseranlagen stammen von Trumpf. Die moderne Lagertechnik – an die übrigens die Laserschneidanlagen angebunden sind – beschafft Seeger sich bei Stopa aus dem badischen Achern. Und was die Fügetechnik angeht, da ist Seeger als Schweißfachbetrieb nach DIN EN 1090 EXC 3 zertifiziert.

Neuinvestitionen sollen die Fertigungsmöglichkeiten stets erweitern. Die Seeger Lasertechnik GmbH bietet den Kunden vom Einzelteil bis zur Großserie alles aus einer Hand. Oft sind es Teile und Baugruppen, die dem Kunden einbaufertig geliefert werden. Dabei spielt auch die Oberflächentechnik eine große Rolle. Eigens dafür hat Roland Kiefer erst kürzlich in eine Pulverbeschichtungsanlage von Meeh investiert.

Feier mit 250 Gästen

Das, was Seeger in 25 Jahren so erfolgreich werden ließ, ist schon mal eine Feier wert. Unter den rund 250 Gästen waren sowohl langjährige Kunden als auch treue Weggefährten vertreten. Insbesondere waren die Kollegen aus dem Verein deutscher Laseranwender-Blechbearbeitung zahlreich vertreten.

Roland Kiefer gehört diesem Interessensverband seit Jahren der Vorstandschaft an. „Ich schätze den VdLB sehr“, sagt er, „da sind Gleichgesinnte unter sich. Ich persönlich habe dort viele Informationen bekommen, habe permanent dazu gelernt und erfahren, dass ich mit meinen Herausforderungen als Blechbearbeiter nicht allein bin. Das hat mir sehr geholfen.“