170 Jahre Schuler

Von der Schlosserei zum Weltkonzern

07. April 2009

Im Jahr 1839 gründete Ludwig Schuler, „Louis“ genannt, in Göppingen eine Schlosserwerkstatt. Aus dem Betrieb ist heute ein internationaler Konzern mit rund 5.500 Mitarbeitern sowie Standorten und Vertretungen in 40 Ländern geworden. Schuler ist ein Technologie- und Weltmarktführer in der Umformtechnik. Das Unternehmen liefert Maschinen, Anlagen, Werkzeuge, Verfahrens-Know-how und Dienstleistungen für die gesamte metallverarbeitende Industrie. Zu den wichtigsten Kunden gehören Automobilhersteller und -zulieferer sowie Unternehmen aus der Energie-, Elektro-, Hausgeräte- und Schmiedeindustrie. So bietet das Unternehmen zum Beispiel Anlagen zur Herstellung von Karosserieblechen, Dosen, Senftuben, Nespresso-Kapseln, Duschwannen oder Elektroherden. Außerdem ist Schuler führend auf dem Gebiet der Münztechnik. Als Traditionsunternehmen steht der Name Schuler für Zuverlässigkeit und Kontinuität. „Wir stehen zum Standort Deutschland als dem Ursprung der Unternehmensgruppe. Dennoch begreifen wir uns als globales Unternehmen, das Chancen nutzt und sein Leistungsversprechen als globaler Partner seiner Kunden einlöst“, erklärt Jürgen Tonn, Vorstandsvorsitzender der Schuler AG. Seit 2007 gehört Müller Weingarten zum Schuler-Konzern. Die Strukturen und Standorte der ehemaligen Wettbewerber ergänzen sich gut. Der neue Konzern hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08, das zum 30. September 2008 endete, erstmals Aufträge im Gesamtwert von über einer Milliarde Euro erhalten.