14 Buckel in einem Hub

Buckelschweißung von Federteller

Im Auftrag von Stanztech in Treuenbrietzen hat der Schweißspezialist Dalex, Wissen, eine Widerstands-Sonderschweißanlage konzipiert und hergestellt, um sogenannte Federteller für einen namhaften Automobilhersteller zu schweißen.

24. September 2003

Gefordert war eine Buckelschweißmaschine, deren Konzeption zur Kostensenkung und somit zur Erhöhung der Rentabilität beitragen sollte. Nicht zuletzt standen die Qualität und die Reproduzierbarkeit der Schweißung im Vordergrund. Unter Einbeziehung verschiedener Einflußfaktoren wie Leistung, Elektrodenkraft et cetera wurde als Grundkonzept die Dalex-Dreiphasen-Gleichstrom-Buckelschweißmaschine Typ PMS 38-5 G3 in Doppelkopfausführung ausgewählt.

Hohe Anforderungen

Die Nennleistung dieser Anlage bei 50 Prozent Einschaltdauer beträgt 1.200 (2 x 600) kVA. Der Höchstschweißstrom beträgt 300 kA und die Elektrodenkraft liegt bei 2 x 15.000 daN. Die Anlage mit den Abmessungen (BxTxH) 2.345 x 2.645 x 3.210 mm hat ein Gesamtgewicht von 13 Tonnen. Besonderes Augenmerk beim Schweißen der 14 Rundbuckel (Materialdicke 5,5 + 3,2 mm) in einem Hub gelten der Maßhaltigkeit, Festigkeit und dem Aussehen (verzinkte Teile) der Schweißpunkte.

Dies und die kaum einzuhaltende Planparallität der Fertigungsteile in der Vorfertigung führten zu der Überlegung zwei Buckelschweißwerkzeuge (linke und rechte Ausführung) auf Basis hydraulischer Ausgleichswerkzeuge zu konzipieren. Mit diesem System ist eine optimierte Beeinflussung der Konaktwiderstände mit gleichmäßiger Stromverteilung gegeben. Darüber hinaus steht für jeden der 14 Buckel der gleiche Anpreßdruck zur Verfügung. Eine konzentrierte Wärmeeinbringung (Stromkonzentration) pro Rundbuckel führt zur Bildung der erforderlichen Schweißlinse und somit zur geforderten Festigkeit.

Erschienen in Ausgabe: 08/2003