21. FEBRUAR 2018

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Bosch eröffnet IoT-Campus in Berlin


Bosch verankert seine weltweiten Aktivitäten im Internet der Dinge (IoT) in Berlin: Im Beisein von Berlins regierendem Bürgermeister Michael Müller eröffnete Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner den Bosch-IoT-Campus im Kreativquartier Ullsteinhaus am Tempelhofer Hafen.

„Mit unserem neuen Domizil bauen wir Brücken zwischen unseren und externen IoT-Experten der Kreativ- und Digitalszene Berlins“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch. „Wir streben Offenheit im Internet der Dinge an – offene Ökosysteme sowie Offenheit für Zusammenarbeit. Dieser Gedanke spiegelt sich im Campuskonzept wider“, so Denner weiter.

Campus vereint Technik- und Transformations-Wissen
Mehr als 250 Bosch-Mitarbeiter arbeiten auf dem neuen Campus. Sie stammen aus unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens. In den kommenden Jahren soll die Anzahl der Mitarbeiter auf rund 400 steigen. Die IoT-Experten werden Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Projekten für vernetzte Lösungen beraten und begleiten. Das sind beispielsweise Lösungen aus den Bereichen Industrie 4.0, vernetzte Mobilität und Smart City sowie Smart Home.

Der neue Standort ist zugleich Hauptsitz der Bosch Software Innovations GmbH, die in Berlin bisher am Schöneberger Ufer beheimatet war. Seit rund zehn Jahren gestaltet die Bosch-Tochter das Internet der Dinge mit: IoT-Berater, Softwareentwickler, Projektmanager, Trainer und weitere Spezialisten haben bis heute mehr als 250 internationale IoT-Projekte realisiert.

Michael Hahn, Mitglied der Geschäftsleitung von Bosch Software Innovations, betonte: „Bosch ist mit seiner cloudbasierenden Software-Plattform Bosch-IoT-Suite technisch führend. Jetzt verknüpfen wir diese Expertise auch am neuen Berliner Standort mit unserem breit gefächerten Wissen für das IoT. Unsere Kunden und Partner profitieren von einer reibungslosen Transformation ihrer teils noch analog aufgestellten Unternehmen ins Zeitalter der Vernetzung.“

Campus vereint Laborcharakter und Lebensgefühl
Besucher des IoT-Campus spüren sofort, dass es sich bei dem offenen, dreigeschossigen Ensemble um ein unkonventionelles Arbeitsumfeld handelt. Statt Schreibtischen fallen Wohnwagen, Werkstätten und Workshopräume mit Waldambiente ins Auge. „Die Mitarbeiter haben dieses Umfeld mitentwickelt. Sie finden alles vor, um in Stillarbeitsbereichen, in Teams oder gemeinsam mit Kunden und Partnern neue IoT-Lösungen zu kreieren“, erklärte Hahn.

In Summe rund drei Millionen Euro hat Bosch in den Standort und die ungewöhnliche Arbeitswelt investiert. Die Werkstätten beispielsweise dienen dazu, einfach und zügig Prototypen zu bauen. Der Wohnwagen wiederum steht ganz im Zeichen der User Experience: Zusammen mit Kunden können die Prototypen dort in einer sehr frühen Projektphase getestet werden. Dahinter steht die besonders im Umfeld der Software-Entwicklung weitverbreitete Innovationsmethode Design Thinking.

Vom Prototypen zur produktiven Lösung
Damit sich Kunden und Mitarbeiter noch besser vorstellen können, wie aus einem Prototypen eine produktive Lösung wird, ist der Campus selbst eine Art-Living-IoT-Lab: Der Wohnwagen ist als Bosch-Smart-Home ausgebaut, die Küchen sind mit vernetzten Hausgeräten ausgestattet.

Die Mitarbeiter werden ermutigt, laufend neue Applikationen in den Arbeitsalltag zu integrieren. Jüngstes Beispiel: Eine App weist geodatenbasiert den Weg zum nächsten freien Besprechungsraum in der gewünschten Größe. „Das Internet der Dinge funktioniert nur mit der Vernetzung von Menschen. Daher schaffen wir Raum für Begegnungen und laden die IoT-Community in den Campus ein“, sagte Hahn.

Bosch im IoT vielseitig aufgestellt
Strategisches Ziel von Bosch sind Lösungen für vernetzte Mobilität, vernetzte Industrie, vernetzte Energiesysteme und vernetzte Gebäude. Das Unternehmen erschließt sich neue, aussichtsreiche Märkte wie zuletzt das Smart Home. Gleichzeitig ergreift Bosch die Chancen, die sich durch die Vernetzung auch in traditionellen Märkten bieten, beispielsweise die Vernetzung der Mobilität.

Das Unternehmen setzt im Vernetzungsgeschäft auf „3S“ – Sensorik, Software und Services. Bosch profitiert bei der Entwicklung und Umsetzung von Services und Lösungen für die vernetzte Welt neben seiner Kompetenz in Software und Sensorik insbesondere auch von seiner breiten Aufstellung.

Bosch Connected World am 21./22. Februar in Berlin
Bereits zum fünften Mal veranstaltet Bosch eine der größten internationalen Konferenzen zum Internet der Dinge für Entwickler, Wirtschaftsvertreter und Journalisten.
 

Datum:
02.02.2018
Unternehmen:
Bilder:
Bosch

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