24. FEBRUAR 2018

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Ideale Oberfläche in einem Arbeitsgang


Technik/Kantenfräsen

Neun kompakte Kantenfräsen von Metabo sind seit einigen Monaten im Dauereinsatz bei der Unger Steel Group im österreichischen Oberwart. Ihre Aufgabe: Kanten von Bohrungen für die Beschichtung vorbereiten – und zwar mit einer Oberflächengüte, die später höchste Anforderungen im Korrosionsschutz erfüllt.
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»Die metallverarbeitende Industrie ist eine unserer wichtigsten Kernzielgruppen«, betont Katja Stark vom Produktmanagement Metall bei Metabo. »Wir führen intensive Gespräch mit Anwendern und haben festgestellt, dass die mobile Kantenbearbeitung mit einer hohen Oberflächengüte eine Herausforderung ist – und daraufhin haben wir mit den Kantenfräsen eine Speziallösung entwickelt. Wie alle Metabo-Maschinen sind sie für den harten Dauerbetrieb ausgelegt. Wir haben in der Industrie zum Beispiel auch viele Winkelschleifer im Einsatz und kennen die Anforderungen daher sehr genau.«

Steigende Anforderungen durch Normen und Zertifizierungen

Gerade Industriebetriebe sind mit stetig steigenden Anforderungen konfrontiert, erzählt Kalischnig, der schon seit 17 Jahren im Unternehmen arbeitet. »Es gibt beispielsweise immer mehr Normen, die für uns Stahlbauer bindend sind. Unger hat zudem zahlreiche Zertifizierungen, da ist es natürlich besonders wichtig, dass wir alle Anforderungen zu 100 Prozent erfüllen.« Auch bei den Bauherren sei die Sensibilität gerade bei Haftungsthemen extrem gestiegen. Umso wichtiger sei es, präzise Ergebnisse abzuliefern und dabei so produktiv wie möglich zu sein. »Am einfachsten geht das, wenn man die richtigen Werkzeuge für die richtigen Arbeiten einsetzt. Irgendwie geht es immer. Aber wenn es – wie im Fall unseres K+S-Projektes – eine Maschine gibt, die perfekt auf eine Aufgabe zugeschnitten ist, dann ist das die beste Lösung.«

Auch für die neuen großen Kantenfräsen von Metabo zur Schweißnahtvorbereitung, die Unger vor Kurzem getestet hat, sieht Kalischnig Potenzial. Mit ihnen lassen sich Fasenwinkel von 0 bis 90 Grad bis zu einer Fasenhöhe von 15 Millimetern bei 45 Grad bewältigen. »Der große Vorteil gegenüber Winkelschleifern und Schneidbrennern ist die hohe Oberflächengüte. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass das Material beim Abtragen kalt bleibt«, sagt Winkler. »Hitze verändert das Gefüge des Stahls und bewirkt eine Aufhärtung der Oberfläche. Das ist gerade in Sachen Korrosionsschutz nicht optimal. Darüber hinaus entsteht eine Schlacke, die natürlich erstmal wieder entfernt werden muss. All das hat man bei der Arbeit mit Kantenfräsen nicht. Die Oberflächengüte ist hervorragend – deswegen ist das für uns hochinteressant.«

www.metabo.com


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Ausgabe:
bbr 07/2017
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