21. NOVEMBER 2017

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Mehrwerte im Fokus


Future

Funktionen definieren, Daten benennen, Mehrwerte für Kunden generieren: Das war der Auftrag an die Arbeitskreise Arbeits- und Ressourcenmanagement, Energieeffizienz und Maintenance, die sich innerhalb des Industry Business Network 4.0 konstituierten.
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Der Industry Business Network 4.0 e. V., eine Herstellervereinigung innovativer Mittelstandsunternehmen, treibt ihre ehrgeizigen Ziele weiter voran. Im Rahmen eines Kick-off-Workshops konstituierten sich Mitte des Jahres die Arbeitskreise zu den konkreten Mehrwertfeldern Arbeits- und Ressourcenmanagement, Energieeffizienz und Maintenance. Unter anderen mit dabei: Hersteller von Schneidanlagen, Plasmaquellen, Filteranlagen, Richtmaschinen, Entgratanlagen sowie Unternehmen aus den Bereichen Hebe-, Vakuum-, Gas- und Schweißtechnik. Weitere Teilnehmer kamen aus den Bereichen Automatisierungstechnik, Softwareentwicklung, Technologieberatung sowie aus Wissenschaft und Forschung.

Prof. Dr.-Ing. Johannes Schilp, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionsinformatik an der Universität Augsburg und Projektleiter beim Fraunhofer IGCV, moderierte die verschiedenen Arbeitskreise. Dr.-Ing. Detlev Richter, Vice President der TÜV Süd Product Service GmbH, leitete durch den Tag: »Es sind gewaltige Herausforderungen, denen wir gegenüberstehen. Wir werden uns Schritt für Schritt gemeinsam entwickeln. Was wir als TÜV gelernt haben und warum wir auch hier dabei sind: Wir brauchen kleine schnelle Partner, die kreativ sind, die Ideen haben, die machen«, so Richter.
Konstantin Kernschmidt, Projektmanager Industrie 4.0 beim Gastgeber und Gründungsmitglied Microstep Europa GmbH, fasste die Zielsetzung des wachsenden Verbands zusammen: »Wir wollen alle Systeme auf Grundlage eines gemeinsamen Standards vernetzen und damit erreichen, dass im Ergebnis diese perspektivisch interoperabel und auch sicher miteinander arbeiten können.« So sei man davon überzeugt, dass ein gemeinsamer Standard die Grundvoraussetzung sei, das immense Potenzial einer Industrie 4.0 im Sinne der Anwender zu heben.
Gemeinsam mit Alexander Funk, Leitung Marketing & Kommunikation bei Microstep Europa, bereitete er die Ergebnisse und Entwicklungen der Projektteams der vergangenen Monate auf: »Unser Verband ist der einzige, der in diesem Kontext herstellerübergreifend beim Thema Vernetzung konkret loslegt. Wenn wir das hinbekommen, dann hat das Modellcharakter. Was wir hier machen ist keine Rocket-Science, aber wir starten eine Rakete – und die hat es in sich!«

Die Stärken des Mittelstands: Kreativität und Geschwindigkeit

Ziel der Arbeitskreise ist es, innerhalb der nächsten Monate gemeinsam auf Augenhöhe Anwendungslösungen und die dafür benötigten Daten zu definieren. So wurden nun für die Bereiche Arbeits- und Ressourcenmanagement, Energieeffizienz und Maintenance erste Funktionen des Systems mit Blick auf konkrete Mehrwerte für Kunden definiert. Parallel wird der Aufbau von herstellerübergreifenden Referenzanlagen an mehreren Standorten vorangetrieben. »Industrie 4.0-Anlagen live erleben, das ist ja das Ziel, das wir mit den Referenzanlagen erreichen wollen. So werden wir zeigen: Hier gibt es eine Anwendung, die robust ist, die funktioniert und die man auch entsprechend beim Kunden präsentieren kann«, hofft Kernschmidt.


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