21. NOVEMBER 2017

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Auf Wachstumskurs


Trimet hat seinen Umsatz und das Ergebnis in einem volatilen Marktumfeld bestätigt und Voraussetzungen für langfristiges Wachstum geschaffen. Das Familienunternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2016/2017 einen Umsatz von rund 1,24 Milliarden Euro. Die 1.600 Mitarbeiter produzierten rund 625.000 Tonnen Primär- und Recyclingaluminium.

Mit Investitionen in Anlagen und Infrastruktur und der Flexibilisierung der Produktion stellte der Werkstoffspezialist die Weichen für weiteres Wachstum. Mit einer Eigenkapitalquote von fast 50 Prozent ist das mittelständische Unternehmen für die Herausforderungen eines dynamischen Marktes gut gerüstet.

Zur Trimet-Gruppe gehören neben Trimet Aluminium die Trimet France mit zwei Produktionsstandorten in Frankreich sowie die Trimet Automotive Holding mit ihren Tochtergesellschaften an den Standorten Harzgerode und Sömmerda. Die Trimet-Gruppe erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr mit insgesamt 3.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von rund 1,7 Milliarden Euro.

235.000 Tonnen Recyclingaluminium
Die Produktionswerke von Trimet Aluminium liefen im Geschäftsjahr 2016/2017 unter Volllast. Die Aluminiumhütten in Essen, Hamburg und Voerde produzierten rund 390.000 Tonnen Primäraluminium. Auch die Umschmelzwerke in Gelsenkirchen und Harzgerode füllten ihre Kapazitäten voll aus. Insgesamt wurden 235.000 Tonnen Recyclingaluminium produziert.

Rund 210.000 Tonnen der Gesamtproduktion wurden in Form von Flüssigmetall, die übrigen 415.000 Tonnen als Formate oder Masseln ausgeliefert. Neben neuen Produktionsanlagen wurde auch in modernisierte Läger und Infrastruktur investiert. Den Investitionen in Höhe von 47 Millionen Euro steht dabei ein leicht über dem Vorjahr liegendes Ergebnis nach Steuern von 34 Millionen Euro gegenüber.

„Nach der Integration der neuen Produktionsstandorte in den Vorjahren haben wir Trimet für künftig weiterhin stabiles Wachstum gerüstet. Dazu gehören auch die Anpassungen der Unternehmensstruktur. Die Unternehmen der Trimet-Gruppe arbeiten auf strategischer und operativer Ebene eng zusammen. So können wir komplexe Kundenanfragen effizient bedienen“, sagt Dr. Martin Iffert, Vorstandsvorsitzender von Trimet Aluminium.

Elektromobilität gibt zusätzliche Impulse
Der Fahrzeugbau bleibt Wachstumstreiber der Aluminiumindustrie. Der Trend zur Elektromobilität erfordert eine steigende Anzahl spezieller Bauteile wie Batteriegehäuse und Kabelbäume aus dem Leichtmetall. Unabhängig von der Antriebstechnik nimmt der Aluminiumanteil in Strukturteilen der Karosserie stetig zu. Innovative Legierungen erschließen Aluminium hier neue Anwendungen.

„Der Automobilbau befindet sich im Wandel, die Elektromobilität spielt auch für die Wertstoff- und Zulieferindustrie eine große Rolle. Als Produzent von Legierungen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche im Fahrzeugbau ist Trimet ein Teil dieser Entwicklung“, sagt Iffert.

Sozial engagiertes Familienunternehmen
Trimet bekennt sich zum Industriestandort Deutschland und übernimmt als Familienunternehmen gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehört die Ausbildung junger Menschen für eine langfristige Berufsperspektive bei Trimet. 65 Auszubildende haben im vergangenen Geschäftsjahr ihre Lehre in technischen und kaufmännischen Berufen aufgenommen.

Darunter sind auch Teilnehmer der Trimet Ausbildungsinitiative für Flüchtlinge: Zusätzlich zu den regulären Ausbildungsstellen haben mittlerweile zwölf junge Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind, ihre berufliche Karriere bei Trimet begonnen. Dabei werden sie in einem Patenprogramm von Mitarbeitern unterstützt und in speziellen Qualifizierungsmaßnahmen und mit Sprachkursen auf die Anforderungen einer regulären Berufsausbildung vorbereitet.

„Industrieproduktion integriert. Mit ihren Arbeitsplätzen schafft die Industrie vielen Menschen eine gesicherte Existenz, eröffnet Aufstiegschancen und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Als Familienunternehmen will Trimet auch jungen Menschen, die Krieg und Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben haben, eine berufliche Perspektive bieten“, so Iffert.

Datum:
16.10.2017
Unternehmen:

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