21. NOVEMBER 2017

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Vorsprung mit Feinschneiden


Wirtschaftlichkeit und Präzision sind zwei wesentliche Merkmale der Feinschneidtechnik, die das Verfahren zur Cutting-Edge-Technik machen. Um diesen Vorsprung auszubauen, müssen Feinschneidbetriebe zahlreiche Trends bedienen. Mit diesem Hintergrund trafen sich 36 Unternehmen der Feinschneidbranche im Werkzeugmaschinenlabor WZL zur ersten Jahresmitgliederversammlung des Industriearbeitskreis Feinschneiden (AKF).

Der Arbeitskreis bildet zusammen mit dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen die erste Forschungs-Community zum Thema Feinschneiden. Eröffnet wurde die Jahresmitgliederversammlung durch einen Vortrag von Kristian Arntz vom Fraunhofer IPT zum Thema „Additive Fertigung im Werkzeugbau für das Feinschneiden“.

Die Mitglieder stellten die Ergebnisse der Forschungsprojekte „Feinschneiden mit Hartmetall“ und „Untersuchung des Kanteneinzugs“ sowie die Studie über die Auswirkungen der Elektromobilität auf die Feinschneidbranche vor. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Vorträge über aktuelle Forschungshighlights zum Thema Festwalzen von Feinschneidstempeln, Scherschneiden von CFK und Schleifen von Hartmetall.

Arbeitskreis wird internationaler
„Wir freuen uns über die positive Resonanz aus der Feinschneidindustrie. In den ersten zwölf Monaten konnten wir nicht nur die ersten Ergebnisse erzielen und diskutieren, sondern auch international wachsen. So können wir künftig noch besser relevante Themen der Branche erforschen und weiterentwickeln“, so Dr. Daniel Trauth, Leiter des Arbeitskreises AKF und Oberingenieur der Abteilung Schleifen, Umformen und Technologieplanung am Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren am WZL.

Weitere vier Unternehmen der Feinschneidindustrie aus Deutschland, den Niederlanden, Italien sowie Kanada traten dem Industriearbeitskreis bei. Gemeinsam werden die Themen „Feinschneiden von Edelstahl“, „Vergleichende Bewertung von Schmierstoffen für das Feinschneiden“ und eine Studie über die „Rückverfolgung von Bauteilen entlang der Fertigungskette“ erarbeitet.

Expertise für Gemeinschaftsforschung
Großunternehmen und KMUs gestalten den branchenübergreifenden Arbeitskreis. Durch den Zusammenschluss von Experten auf dem Gebiet der Feinschneidtechnik sowie die Expertise von Unternehmen aus den Bereichen Werkzeugtechnik, Schmierstofftechnik, Werkstofftechnik und Anlagentechnik entsteht eine Basis für anspruchsvolle Gemeinschaftsforschung.

Das Bestreben des Industriearbeitskreises wird der Ausbau des technischen Vorsprungs sein. Der Industriearbeitskreis bringt zusätzlich regen Erfahrungsaustausch zwischen Anwendern, Feinschneidproduzenten, Werkzeug- sowie Werkstoffherstellern und Schmierstoffherstellern.

Forschung unter industriellen Bedingungen
Durch die Zusammenführung der verschiedenen Fachexpertisen können die technisch komplexen Wechselwirkungen beim Feinschneiden auf höchstem Niveau erforscht und diskutiert werden. Das ermöglicht eine fundierte wissenschaftliche Forschung unter industriellen Bedingungen.

Datum:
09.10.2017
Unternehmen:
Bilder:
RWTH Aachen
RWTH Aachen

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