13. DEZEMBER 2017

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Anlage in drei Monaten modernisiert


Risse im Kopfstück, „Fresser“ in der Verzahnung, Lagerschäden in den Druckpunkten: Die 1.250 Tonnen starke Transferpresse von Tenneco in Edenkoben hatte im Sommer 2016 ihre beste Zeit vermeintlich hinter sich. Obwohl es ein Fremdfabrikat war, beauftragte der Automobilzulieferer die Experten von Schuler damit, das Kopfstück komplett zu überholen.

„Die Lösung von Schuler hat uns von Anfang an überzeugt“, sagt Tenneco-Werkleiter und -Geschäftsführer Peter Lukowski. „Der gelungene Projektverlauf bestätigt uns darin, Schuler gegenüber den anderen Anbietern den Vorzug gegeben zu haben.“

Antriebsstrang neu konstruiert
Nach einer Bestandsaufnahme der Maschine legte der Schuler-Service den Antriebsstrang neu aus, konstruierte diverse Teile neu und fertigte sie. Ende September demontierte dann ein sechsköpfiges Service-Team die Antriebsteile, stellte den Stößel auf den Schiebetisch ab und hob das leere Kopfstück durch das Dach des Presswerks auf den Schwertransporter, nachdem alle Leitungen zum Pressenkörper gekappt waren. Eine Woche nach Baustellenstart war das Kopfstück am Schuler-Standort Erfurt.

Dort trennten die Mitarbeiter die Zahnkränze von den Exzentern, arbeiteten sie nach und montierten neue Zahnkränze in verstärkter Ausführung. Anschließend folgten die Bearbeitung und Montage der restlichen Antriebsteile sowie die Reparatur der Druckpunkte.

Sonderwünsche in Zeitplan integriert
Dabei gelang es dem Service, auch Sonderwünsche in den engen Zeitplan zu integrieren, wie etwa die zusätzliche Sicherung von Bolzen durch Stifte. Gleichzeitig trennten die Mitarbeiter im Schweißwerk die alten, beschädigten Lager aus dem Kopfstück und ersetzten sie durch optimierte Einsätze.

Um die Montagezeit auf der Baustelle zu minimieren, baute der Service anschließend sämtliche Antriebsteile einschließlich Hebel und Laschen in das Kopfstück ein und demonstrierte dem Kunden während eines Testlaufs in Erfurt die Funktionsfähigkeit.

Nach Anlieferung des vormontierten Kopfstücks bei Tenneco im Dezember 2016 setzte es ein 750-Tonnen-Autokran wieder durch das Dach auf die Seitenständer. Zuvor hatte der Service bereits die überholten Druckpunkte im Stößel verbaut, die Ausbalancierungszylinder überarbeitet und alle Führungsleisten mit neuen Gleitbahnen bestückt.
 
Überzeugende Arbeit
Kurz vor Weihnachten war die Presse wieder fahrbereit. „Zu Jahresbeginn konnten wir wieder voll in die Produktion einsteigen“, berichtet Werkleiter und Geschäftsführer Peter Lukowski. „Ich bin sehr erfreut, wie reibungslos die Überholung abgelaufen ist. Nach gerade einmal drei Monaten ist unsere Presse wieder wie neu. Schuler hat hier einen überzeugenden Job abgeliefert.“

Datum:
01.05.2017
Unternehmen:
Bilder:
Schuler
Schuler
Schuler
Schuler

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