02. JULI 2016

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Klimagipfel voller Vorsätze


Die gesetzlich vorgeschriebenen Energieaudits, die viele Unternehmen vorlegen müssen, seien bei näherem Hinsehen nur ein Papiertiger, behauptet die Deutsche Lichtmiete: Die Umsetzung der angeratenen Maßnahmen ist freiwillig. Mietmodelle, die eine Umrüstung der Beleuchtung mit 65-prozentiger CO2-Einsparung ohne Kapitaleinsatz ermöglichen können, legen die Hürden für den aktiven Klimaschutz entsprechend niedrig.

 Eine in diesen Tagen vorgestellte Studie des Umweltbundesamts offenbart, auf welche drastischen Folgen sich Deutschland aufgrund des Klimawandels in den nächsten Jahren vorbereiten müsse: „Wir müssen zukünftig noch mehr als bisher mit häufigeren Hitzewellen, Starkregen und Hochwasser rechnen“, so Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA). „Gleichzeitig wird der Klimawandel in der Zukunft auf andere sozioökonomische Bedingungen als heute treffen.“

Energieaudits in Unternehmen
Viele Unternehmen verabschieden sich zwar derzeit aus fossilen Investments; der aktive Klimaschutz bleibt aber häufig auf halber Strecke stecken. So wurden in Deutschland verpflichtende Energieaudits eingeführt, um das EU-Klimaziel zu erreichen, den Energieverbrauch bis 2020 um 20 Prozent gegenüber 2008 zu senken.

Die 2012 verabschiedete Energieeffizienz-Richtlinie zwingt Unternehmen ab 250 Mitarbeitern oder mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro, die innerbetriebliche Energienutzungs-Situation von einem Energieexperten per Audit zu überprüfen. Ein positives Rating kann Erleichterungen bei der Strom- und Energiesteuer nach sich ziehen. Aus den Ergebnissen der Prüfung sollten sich weiterführende Effizienzmaßnahmen ableiten lassen. Insgesamt 50.000 Unternehmen sind von der Regelung betroffen.

Modernisierung der Beleuchtung ohne Investitionen
Sinn und Zweck der Auditierungen ist, die Unternehmen durch eine optimierte Energiebilanz wettbewerbsfähiger zu machen. Allerdings ist weder eine aktive Nachweispflicht des Unternehmens bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) vorgesehen – die Behörde kündigte lediglich Stichprobenkontrollen ab 2016 an; noch müssen die in den Energieaudits vorgeschlagenen Verbesserungen verpflichtend umgesetzt werden. Das senkt die Chancen auf zeitnahe Effizienzgewinne, denn viele Unternehmen scheuen Investitionen in Energiesparmaßnahmen, weiß Marco Hahn, Direktor Marketing und Vertrieb der Deutschen Lichtmiete.

Das Unternehmen hat deshalb ein Mietmodell entwickelt, das vom ersten Tag an massive CO2-Einsparungen ohne Kapitalbindung und Bilanzeffekte realisieren soll: „Davon profitieren das Klima und der Nutzer der hocheffizienten, gemieteten LED-Lampen: 15 bis 35 Prozent der bisherigen Gesamtkosten für seine alte Beleuchtung verbleiben ihm nach Abzug der Mietrate zusätzlich als Ersparnis.“ Zudem verbessert sich in den meisten Betrieben durch eine Umrüstung die Lichtqualität erheblich – ein wichtiges Argument für Arbeitsschutz und die Gesundheit der Mitarbeiter.
 
Bis 2020 eine Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid
Das Konzept gewährleistet eine schnelle, bedarfsgerechte Installation moderner LED-Leuchten innerhalb weniger Wochen. Die gesamte Umstellungübernimmt der Vermieter – von der Projektierung bis zur Montage aller Leuchten. „Für das modernisierende Unternehmen entfallen neben dem finanziellen sowohl der zeitliche als auch der organisatorische Aufwand, der mit einer fachgerechten Umrüstung sonst verbunden wäre“, bestätigt Marco Hahn.

Die für ein Mietmodell erforderliche Qualität und Lebensdauer der LED-Produkte sichert die Deutsche Lichtmiete durch eigene Herstellung in Deutschland. „Wir haben erkannt, dass wir nur mit eigenen LED-Leuchten ein Mietprodukt mit minimaler Ausfallquote anbieten können“, erläutert Hahn. Entsprechend wächst inzwischen der Nutzerkreis des klimafreundlichen Mietmodells: Vom internationalen Konzern bis zum soliden deutschen Mittelstand hat es bereits zahlreichen Unternehmen zu einem raschen Umstieg ohne Investitionen verholfen.

Datum:
26.01.2016
Unternehmen:
Bilder:
Deutsche Lichtmiete

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