28. MAI 2016

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Komponenten aus „Abrasit“-Hartguss in Wilo Emu-Pumpen


Patentierter Spezialwerkstoff schützt Industriepumpen vor Abrasion

Pumpen sind im industriellen Bereich besonders harten Beanspruchungen ausgesetzt, die aus den zu fördernden Medien resultieren. Denn oft müssen nicht nur mehr oder weniger stark verschmutztes Wasser, sondern auch Flüssigkeiten mit abrasiven Bestandteilen bewegt werden. Hiervon sind häufig große Mengen zu transportieren, so dass gerade unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten besonderer Wert auf leistungsfähige und zuverlässige Förderpumpen mit hoher Standzeit gelegt wird. Denn jeder Wartungs- und Reparatureinsatz stellt eine - mitunter sehr kostenintensive - Unterbrechung des Produktionsprozesses dar. Der Pumpenspezialist Wilo bietet ein breites Spektrum von Pumpen für den industriellen Einsatz an. Die Serie „Wilo Emu Fa“ beispielsweise umfasst besonders leistungsfähige Abwassertauchmotorpumpen für die Nass- und Trockenaufstellung. Sie bieten eine maximale Förderhöhe von 118 Metern oder einen Förderstrom von bis zu 2.400 Litern in der Sekunde. Damit sind sie besonders für industrielle Großanlagen geeignet, in denen große Flüssigkeitsmengen gefördert werden. Einzelne Komponenten wie das Pumpengehäuse und das Laufrad sind besonderen Beanspruchungen ausgesetzt, die - je nach Beschaffenheit des Mediums - zu einem frühzeitigen Verschleiß führen können. Deshalb werden bei der Herstellung der Wilo Emu-Pumpen bedarfsgerechte Werkstoffe eingesetzt, die in ihren Eigenschaften auf das zu fördernde Medium abgestimmt sind.
Liegt eine hohe Konzentration von abrasiven Partikeln vor, wie zum Beispiel bei Sinterwasserprozessen in der Stahlindustrie, halten herkömmliche Gussteile nur kurzzeitig stand. Daher fertigt Wilo die Pumpengehäuse und Laufräder optional aus dem patentierten Spezialwerkstoff „Abrasit“. Dabei handelt es sich um ein hochlegiertes, extrem verschleißfestes Gussmaterial. Dieser Werkstoff verfügt über ein martensitisches Grundgefüge mit einem hohen Gehalt an Chrom-Mischkarbiden, wodurch eine besonders hohe Verschleißfestigkeit erzielt wird. Selbst wenn zur Verbesserung der Bruchzähigkeit eine karbidärmere, weichere Legierung eingesetzt wird, ist dieser Werkstoff hinsichtlich Abrasion den kohlenstoffarmen Duplexstählen deutlich überlegen.

Datum:
12.06.2007
Unternehmen:
Bilder:

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