16. DEZEMBER 2017

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Kommunikation zwischen Roboter und Maschine


Automatisierungslösungen für die Metallindustrie stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts von Kuka auf der EMO Hannover. Der Konzern zeigt auf der Messe sein breites Produktportfolio für die Branche.

„Die aktuelle Herausforderung der Metallindustrie liegt darin, die Produktion nah am Kunden wirtschaftlich zu organisieren. Das kann nur mit intelligenter Automatisierung erreicht werden. Dafür bieten wir passgenaue Lösungen“, sagt Winfried Geiger, Business Development Manager bei Kuka. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Ready2use-Pakete, die Metaller bei der Automatisierung unterstützen.

Vorkonfigurierte Pakete
Die Ready2use-Pakete sind eine Antwort auf die Herausforderung. „Diese flexiblen Lösungen haben wir zusammen mit unseren Systempartnern für die unterschiedlichen Branchen entwickelt“, erklärt Geiger. Auf der EMO werden die Applikationen Ready2pilot und Ready2grip gezeigt. Bei Ready2pilot handelt es sich um eine drahtlose Applikation, die schnell einzusetzen und leicht zu bedienen ist. Das Besondere: Der Nutzer kann damit fast jeden Kuka-Industrieroboter einlernen.

Mit Ready2grip erhalten kleine und mittelständische Betriebe ein einfach zu integrierendes, vorkonfiguriertes Greiferpaket. Der Roboter wird so zum Handling-Assistent, etwa beim Be- und Entladen von Maschinen. Das Paket wird auf der Messe am Kleinroboter KR Agilus präsentiert.

Roboterzellen demonstrieren den praxisnahen Einsatz
Kuka zeigt in Hannover auch zwei Roboterzellen. Die erste Zelle demonstriert die Kommunikation zwischen Roboter und Werkzeugmaschine. Sie ermöglicht die mühelose Integration von Kuka-Robotern in bestehende Bedienkonzepte. Durch Funktionsbausteine gelingt das einfache Kommandieren des Roboters in der SPS-Programmierumgebung. Zur Steuerung braucht der Anwender nur wenig Kenntnisse in der Roboterprogrammierung.
 
Die zweite Zelle zeigt eine roboterbasierende Fräsapplikation. Fräsroboter verrichten Bearbeitungsaufgaben wie Werkzeugmaschinen. Durch den großen Arbeitsbereich und die sechs Achsen sind sie noch flexibler und vielseitiger einsetzbar. Im Beispiel wird ein Roboter für hohe Traglasten zum Nachbearbeiten von Gussteilen eingesetzt. Mit dem Softwarepaket Kuka.CNC ist die direkte Abarbeitung der CNC-Codes ohne Übersetzung in Robotersprache möglich.

Roboter als runden den Messeauftritt ab
Neben den Applikations-Paketen und Zellen zeigt Kuka einen Roboter der KR-Cybertech-Nano-Serie und einen KR Cybertech sowie mit dem KR Quantec einen Roboter für hohe Traglasten von 90 bis 300 Kilogramm. Die KR-Cybertech-Serie bietet eine umfassende Modellpalette der niedrigen Traglastklasse. Sie eignet sich für platzsparende Zellenkonzepte. Die ausgestellten Roboter sind speziell auf die Handhabung kleiner Bauteile abgestimmt.

Datum:
09.08.2017
Unternehmen:
Bilder:
Kuka
Kuka
Kuka
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