28. JULI 2017

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Fein gedrillt zur Entspannung


Die elektrostatische Aufladung nichtleitender Oberflächen während der Produktion kann zu Prozessstörungen und Qualitätseinbußen führen. Vermeiden lässt sich beides durch den Einsatz der Antistatik-Bürsten aus dem Programm von Hersteller Kullen-Koti. Neben den traditionellen Straußenfeder-Bürsten gewinnen neue Bürstenlösungen mit Besätzen aus Edelstahlgarn und Carbonfasern zunehmend an Bedeutung. Ihr Design lässt sich individuell anpassen.

Beschichtungstechnik und Folienherstellung, Elektronikfertigung oder Papierindustrie – das Problem der elektrostatischen Aufladung von Oberflächen stellt sich in vielen Produktionsprozessen. Zu den typischen Störungen, die sich daraus ergeben, gehören unkontrollierte Ladungen von mitunter hohen Spannungen und Ablagerungen von Staubpartikeln.

Wirksam vermeiden lassen sich solche Negativeffekte durch den Einsatz von Antistatik-Bürsten, wie sie Kullen-Koti seit vielen Jahrzehnten fertigt. Neben dem natürlichen Klassiker auf diesem Gebiet – der Straußenfeder – bietet das Unternehmen zwei neue Antikstatik-Lösungen: Bürsten mit Besätzen aus rostfreiem Edelstahl und Bürsten mit Besätzen aus Carbonfasern.

In beiden Fällen handelt es sich in der Standardausführung um bis zu 2.000 mm lange Leistenbürsten mit leichten Aluminiumschienen. Die Anordnung des Besatzes und die Länge der Fasern werden dabei ebenso kundenindividuell abgestimmt wie die Befestigungsbohrungen zur Montage der Schienen.

Edelstahlgarn oder Carbonfaser
Das Besondere an den Edelstahl-Bürsten von Kullen-Koti sind die aus Chrom-Nickel-Molybdän-Stahlfasern gedrillten Garne, die für den Besatz verwendet werden. Da diese Antikstatik-Bürsten insbesondere als wirtschaftliche Lösung für die Entladung großer Flächen gelten, werden sie beispielsweise in Kunststoff-Verpackungsmaschinen oder bei der Verarbeitung von Papieren und Folien eingesetzt. Ein weiterer Vorteil ist ihre hohe Abriebfestigkeit.

Die Carbonfaser-Bürsten von Kullen-Koti werden oft für die Entladung sensibler Oberflächen verwendet, wie man sie etwa auf Datenträgern, alten Filmen oder dünn beschichteten Metallen antrifft. Der hohe Kohlenstoffanteil ihrer Fasern verleiht diesen Antistatik-Bürsten eine hohe Leitfähigkeit. Diese Eigenschaft macht sie allerdings auch für Anwendungen interessant, bei denen eine elektrische Spannung gezielt zugeführt oder aufgetragen werden soll.

Rotierende Federwalzen
Nach wie vor weit verbreitet in der Automobilindustrie ist der Klassiker unter den Antistatik-Produkten von Kullen-Koti: die rotierende Walzenbürste mit Straußenfeder-Besatz. Die feine Verästelung und Weichheit macht dieses Naturprodukt zur Ideallösung für die Entstaubung und Entladung vorbehandelter Karosserie-Oberflächen in den Produktionslinien der Automobil-Hersteller.

Die Antistatik-Bürsten von Kullen-Koti gibt es in verschiedenen Standardausführungen. Darüber hinaus hat der Hersteller für individuelle Kundenwünsche ein offenes Ohr. Besatzart, Besatzanordnung und Besatzdichte lassen sich ebenso frei bestimmen wie das Design der Bürste.

Datum:
14.07.2017
Unternehmen:
Bilder:
Kullen-Koti
Kullen-Koti
Kullen-Koti
Kullen-Koti

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