28. JUNI 2016

zurück

kommentieren drucken  

Kleiner, leichter, grüner


Die Anforderungen an Produktionsanlagen sowie die hergestellten Bauteile steigen stetig. Ausschussquoten gegen null und Prozesse mit höchstem Wirkungsgrad sind Grundvoraussetzungen, um einen Spitzenplatz im immer härter werdenden Wettbewerb zu erhalten. Hightech-Schweißtechnologien wie das MagnetArc-Verfahren verlangen deshalb nach hocheffizienten Anlagenkomponenten. Der neue Kuka-Inverter „Magnetar 620A“ ist ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg.

Das von Kuka Systems entwickelte MagnetArc-Schweißverfahren kommt in Produktionen weltweit zum Einsatz. Um den Erfolg dieser Fügetechnologie weiter voranzutreiben, sichert Kuka nicht nur die Qualität der Prozesse, sondern entwickelt auch die nötigen Komponenten zur Automatisierung kontinuierlich weiter.

Beim MagnetArc-Schweißen stand die Kernkomponente „Stromquelle“ im Mittelpunkt – Kuka legte besonderes Augenmerk darauf, die technologischen Möglichkeiten zu erweitern, die Effizienz zu steigern und ergonomische Aspekte miteinzubeziehen. Die konventionelle Technologie erwies sich als nicht zielführend, weshalb Kuka auf die Entwicklung und den Einsatz einer hochaktuellen und speziell zugeschnittenen Technologie setzte.

Vorteile der neuen Stromquelle
Im Vergleich zur konventionellen Magnetarc-Stromquelle verbraucht die „Magnetar 620A“ – dank modernster Invertertechnologie – bis zu 20 Prozent weniger Energie. Ein geregelter Prozessstrom sichert reproduzierbare Schweißergebnisse auf höchstem Niveau und ist bei jedem Versorgungsnetz weltweit garantiert, unabhängig von Frequenz oder Spannungsschwankung.

Selbstverständlich ist auch die Austauschbarkeit im Servicefall zu 100 Prozent gewährleistet, wobei der Wechsel einer „Magnetar 620A“ durch eine Plug-and-Play-Lösung weniger als 15 Minuten beansprucht. Parameter müssen in diesem Fall nicht angepasst werden und die Produktion des Kunden kann direkt wieder anlaufen, was zur vorhergehenden Technik Zeit und damit auch Kosten einspart.

Bei der früheren Stromquelle unterschieden sich auch die Sollpara-meter auf verschiedenen Maschinen für die gleiche Schweißaufgabe – eine große Herausforderung für das Management der Schweißprogramme inklusive der Programmpflege. Diese Aufwände können nun drastisch reduziert werden.

Die neue Kuka-Stromquelle ist deutlich kleiner und um 85 Prozent leichter. Dadurch lässt sie sich einfacher transportieren – sei es beim Versand an ihren Bestimmungsort oder dem Austausch vor Ort. Da die Stromquelle komplett in die Magnetarc-Maschine integriert wird, sinkt der Bedarf an kostbarer Produktionsfläche.

Datum:
04.08.2014
Unternehmen:
Bilder:

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Produktmeldungen in unserem Produktarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Themenvorschau bbr (PDF)

bbr Bänder Bleche Rohre - Themenvorschau

 

bbr Sonderhefte und Supplements