28. SEPTEMBER 2016

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Innovation und Partnerschaft


Unter dem Motto „Innovation. Partnerschaft. Erfolg.“ stellt Schuler seine jüngsten Entwicklungen aus dem Bereich der Blechumformung vor.

Auf Stand 8205 in Halle 8 der Messe Stuttgart sehen die Besucher nicht nur die neue C-Gestell-Presse Flexline und den Crossbar-Roboter zum Teiletransport, sondern auch interaktive 3D-Modelle der jüngst präsentierten Laser-Platinenschneidanlage und Twinservo-Presse. Zudem berichten die Experten von Schuler aus dem Vorführzentrum in Göppingen über erste Erfahrungen mit der kürzlich vorgestellten Servopresse MSD 250 für die Zulieferindustrie.

„Es sind Innovationen wie diese, die Schuler auszeichnen“, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Klebert. „Doch nur in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit unseren Kunden können wir diese Entwicklungen auch umsetzen, um gemeinsam davon zu profitieren und Erfolg zu haben.“ Dies kommt im Blechexpo-Motto „Innovation. Partnerschaft. Erfolg.“ zum Ausdruck.

Schlüsselrolle für Umformprozesse
Auf dem Stand spiegeln sich natürlich auch die aktuellen Trends in der Umformtechnik wider – wie die zunehmende Verwendung von Leichtbau-Materialien wie hochfeste Stähle und Aluminium, die den Spritverbrauch neuer Fahrzeugmodelle reduzieren und das hohe Gewicht der Batterien für Elektro-Autos ausgleichen.

„Den Umformprozessen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu“, erklärt Chief Technology Officer Joachim Beyer. „Hochfeste Stähle etwa stellen besondere Anforderungen an die Umformmaschine. Mechanische Pressen mit Servodirekt-Technologie eignen sich dafür besonders gut, sie ermöglichen die perfekte Anpassung der Stößelbewegung an Material, Werkzeug und Prozess.“ Hochfeste Stähle sorgen auch für eine Renaissance der Hydroforming-Anlagen.

Eine nach wie vor starke Nachfrage kommt aus der Automobil- und Zulieferindustrie für formgehärtete Bauteile, bei denen hydraulische Pressen eingesetzt werden. Durch eine starke Erhöhung des Anpressdrucks und die Optimierung des Werkzeugs ist es Schuler gelungen, die Zykluszeiten drastisch zu reduzieren („Pressure Controlled Hardening“ oder kurz PCH). Neben Bauteilen aus hochfesten und formgehärteten Stählen sind auf dem knapp 500 Quadratmeter großen Blechexpo-Stand von Schuler auch Komponenten aus karbonfaser-verstärkten Kunststoffen zu sehen, die ebenfalls auf Pressen des Herstellers gefertigt werden können.

All diese Anlagen müssen aber nicht nur auf dem neuesten technischen Stand sein und den Kunden von Schuler eine hohe Produktivität und Flexibilität bieten, sondern auch möglichst stromsparend arbeiten – womit der zweite große Trend in der Umformtechnik benannt wäre: Energieeffizienz.

Die mechanischen Pressen von Schuler mit Servodirekt-Technologie sind im Vergleich zu herkömmlichen Modellen ohnehin schon wesentlich sparsamer. Die Leistungsaufnahme der neu entwickelten Servopresse MSD 250 ist bei vergleichbaren Prozessparametern sogar um bis zu 30 Prozent geringer als beim Vorgänger-Modell.

Bis zu 60 Prozent Energie eingespart
Für die meisten mechanischen Servopressen-Typen sind von Schuler inzwischen Energieausweise erhältlich, von denen die Energieaufnahme der Maschinen unter verschiedenen Bedingungen übersichtlich dargestellt wird. Unter dem Namen „Efficient Hydraulic Forming“ hat der Konzern außerdem einen Antrieb für hydraulische Pressen entwickelt, der im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen zwischen 20 und 60 Prozent Energie einspart.

Für Modernisierungen bietet der Schuler Service alles aus einer Hand, von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme und darüber hinaus – sozusagen die perfekte Partnerschaft während der gesamten Nutzungsdauer einer Anlage. Gemeinsam mit den Kunden werden Modernisierungslösungen entwickelt, die individuell auf die Produktion zugeschnitten sind und die neuesten Anforderungen hinsichtlich Flexibilität, hoher Verfügbarkeit, Ausbringungs-steigerung, Energieeffizienz und somit Reduzierung der Stückkosten berücksichtigen.

CEO Stefan Klebert und Chief Technology Officer Joachim Beyer sind sich einig: „Als Pressen-Hersteller sollte man nicht nur die Anlagen selbst liefern, sondern den gesamten Prozess abdecken können, von der Machbarkeitsstudie und Prozess-Simulation über die Teile-Entwicklung bis hin zu Service und Modernisierungen.“

Datum:
25.10.2013
Unternehmen:
Bilder:

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