25. SEPTEMBER 2016

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Für Vollmaterialschnitte und Aluminium


Mit der HBM440A stellt die Behringer GmbH eine automatische Bandsäge vor, die allen Ansprüchen, sowohl an ein ansprechendes, modernes Design als auch an eine technisch ausgefeilte Funktions-weise gerecht werden soll.

Die Hochleistungsbandsäge eignet sich laut Behringer hervorragend zum wirtschaftlichen und präzisen Trennen unterschiedlichster Vollmaterialien, Rohre oder Profile aus Metall. Im Schnittbereich von 440 mm im Rundmaterial, 440 x 440 mm im Flachmaterial sowie verschiedene Durchmesser und Wandstärken bei Rohren sägt die HBM440A problemlos und schnell mit Bimetall- aber auch mit Hartmetall-Sägebändern.

Als wahrer Spezialist erweist sich die HBM440A beim Sägen von Aluminium. Dieser Werkstoff erfordert eine besonders hohe Sägeleistung und verursacht zudem ein erhebliches Spänevolumen, das möglichst zügig und gründlich aus dem Schnittfeld entsorgt werden muss. Zwei sich selbst nachstellende Spänebürsten beidseitig des Sägebandes reinigen es während des Bearbeitens von anhaftenden Spänen. Zudem sind spezielle Rollenführungen an Stelle von Gleitführungen beim Alusägen von vornherein vorgesehen. Diverse Zusatzfunktionen in der elektrischen Steuerung der Maschine, wie etwa die reduzierte Geschwindigkeit zu Schnittbeginn beim Einsägen ins Schneidgut sorgen für perfekte Schnitte im Aluminium.

Der konsequent modulare Aufbau der neuen HBM440A garantiert gleichbleibende exzellente Qualität sämtlicher Komponenten, da Sägeeinheit, Materialspanneinheit und Nachschubeinheit in Fließmontage getrennt voneinander vormontiert werden.

Eine interessante Neuheit an dieser Maschine ist beispielsweise die Neigung des Sägerahmens hin zum Bediener, was den Sägebandwechsel erheblich erleichtert. Ein weiteres Plus für Anwender, die verstärkt Vierkantmaterial oder Profile zu sägen haben: Der modulare Aufbau der Maschine ermöglicht herstellerseitig eine wesentlich problemlosere Realisierung einer Schrägstellung des Sägebandes bis 4°.

Auch der Vorschub des Sägerahmens wurde angepasst. Die Konstrukteure legten besonderen Wert darauf, nicht nur die Schnittzeiten, sondern auch die Taktzeiten zu reduzieren. Resultat aus diesen und weiteren Verbesserungen sind qualitativ höherwertige Schnittergebnisse in deutlich kürzerer Zeit.

Die Nachschubzange sichert einen reibungslosen Schnittguttransport, selbst wenn es sich um unebenes Material, Materialpakete oder schwere Schmiedestücke handelt, da auch die Festbacke beim Rückhub des Nachschubschlittens vom Material abgerückt wird. Das Material wird immer optimal gespannt, da die Spannbacken entsprechend der Materialbreite beweglich sind.

Der Nachschubgreifer kann nah an das Sägeband herangefahren werden. Dadurch können die Reststücklängen um rund 50 Prozent reduziert werden. Der Greifer ist linear geführt und wird über einen frequenzgeregelten Antrieb positioniert. Optional kann eine Vertikalspanneinrichtung angebracht werden, die vor den Greiferbacken angebracht ist und den kompletten Schnittbereich abdeckt. Die Reststücklänge erhöht sich bei montierter Vertikalspanneinrichtung nur geringfügig. Von Vorteil ist sie insbesondere beim Sägen von Lagen oder Bündeln. Standardmäßig ist eine Nachschublänge von 800 mm vorgesehen; diese kann jedoch auf Wunsch auf 1500 bis 3000 mm erweitert werden.

Die Maschine ist mit großdimensionierten Schwenktüren ausgestattet, die einen einfachen Zugang zur Maschine für Reinigungs- und Wartungsarbeiten erlauben. Ein Vorteil, der insbesondere beim Wechseln des Sägebandes zum Tragen kommt. Außerdem wurde die Sägeeinheit der neuen HBM440A aus einem einzigen Gussteil gefertigt, so dass die Maschine auch bei höchsten Bandspannkräften extrem verwindungssteif bleibt.

Von der gesamten Konzeption ist die neue HBM440A problemlos hartmetalltauglich, das heißt nicht nur der Antrieb, sondern alle entsprechenden Bestandteile wurden für den Einsatz von Hartmetallbändern angepasst. Hartmetallsägebänder sind insbesondere mit Blick auf den Faktor Zeit beim Sägeprozess eine interessante Alternative zum Bimetall. Die um ein Vielfaches höhere Zerspanungsleistung schlägt sich deutlich in den Bearbeitungszeiten nieder. Das höhere Spänevolumen beim Sägen mit Hartmetallsägebändern wird in einen großdimensionierten Späneförderer geleitet.
Eine selbsterklärende, grafische Steuerung erlaubt eine komfortable und zugleich gut verständliche Bedienung der Sägemaschine.

Zwei leistungsstarke Typen: Die VA-L-Baureihe
Mit der VA-L 350 NC und der VA-L 560 NC bietet Behringer Eisele ein universelles Maschinenkonzept mit vielfältigen Möglichkeiten. In der Hydraulik-Ausführung eignet sich die VA-L insbesondere zum wirtschaftlichen Verarbeiten von Aluminium Vollmaterialien für 90°-Schnitte. Die Hydropneumatik-Ausführung hingegen ist die richtige Wahl, wenn überwiegend Profile gesägt werden müssen. Alle Spanndrücke lassen sich individuell auf das zu sägende Material/Profil einstellen. Beide Varianten sind das Ergebnis einer konsequenten Weiterentwicklung der bewährten Baureihe VA-L von Behringer Eisele.

Ein enorm großer Schnittbereich durch den Einsatz von hartmetallbestückten Kreissägeblättern von 350 mm bis 560 mm Durchmesser, ein NC-Stangennachschub mit Verfahrgeschwindigkeiten bis 800 mm pro Sekunde sowie Antriebsleistungen bis 24 kW kennzeichnen die neuen Maschinen.

Auffällig ist außerdem das neue ergonomische Maschinen-Outfit, das einerseits Sicherheits- und Lärmschutz vereint und darüberhinaus eine praxisgerechte, anwenderfreundliche Bedienung und Bediensicherheit garantiert.

Die Maschinensteuerung bietet sämtliche Teile und auftragsbezogenen Parametereingaben und eine Reststückoptimierung, die für ökonomisches Arbeiten sorgt. Mit Hilfe der neu entwickelten Rücklaufsperre und den Stangenabholfunktionen, kann ein Materialwechsel (beim Arbeiten ohne Lademagazin) ohne das Öffnen der Schutzhaube erfolgen.

Für die erforderliche Schnittqualität, sorgt die integrierte Schnittspalt-Erweiterung und eine Micro-Sprüheinrichtung, die das Sägeblatt aus zwei Düsen gezielt besprüht. Die serienmäßige Zweipunktspannung, links und rechts vom Sägeblatt, ermöglicht gratarme Schnitte, so dass zusätzliche Arbeitsgänge meistens nicht notwendig sind.

Leicht wechselbare Form- oder Prismenbacken tragen dazu bei, dass auch die kompliziertesten Aluminium-Profile zuverlässig gespannt werden können. Für die Entsorgung der anfallenden Alu-Späne sorgen bis zu drei, an unterschiedlichen Stellen positionierte Absaugkanäle, durch die in Verbindung mit einer leistungsstarken Absauganlage das beim Alu-Sägen nicht unerhebliche Spänevolumen weitgehend entsorgt wird. Die Absauganlage saugt die anfallenden Späne an und befördert sie mittels einer Zellenradschleuse in den bauseitig angebrachten Container. Der Luftdurchsatz beträgt bis zu 3000 m3 pro Stunde bei einem verfügbaren Unterdruck von maximal 350 daPa (35 mbar).

Optional lassen sich Ketten-, Schräg- und Bundlademagazine, Transportbänder mit Abschiebevorrichtungen in das Sägesystem integrieren.

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